15 May 2026, 12:27

AfD legt im Osten zu – doch lokale Wahlen bleiben ihre Schwachstelle

Eine Deutschlandkarte, die Bundesländer in Rot und Blau hervorhebt, um die Ergebnisse der Wahl von 2016 zu zeigen, mit Text, der Kandidaten und Wahldatum detailliert.

AfD legt im Osten zu – doch lokale Wahlen bleiben ihre Schwachstelle

Die rechtspopulistische AfD legt im Osten Deutschlands vor den anstehenden Landtagswahlen deutlich zu. Aktuelle Umfragen sehen die Partei mit 41 Prozent in Sachsen-Anhalt und 36 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern in Führung. Dennoch bleibt ihr Erfolg auf kommunaler Ebene begrenzt: In diesem Jahr gewann die AfD nur zwei von 26 Bürgermeister- und Landkreiswahlen.

Im Landkreis Uckermark setzte sich die amtierende CDU-Politikerin Karina Dörk klar gegen den AfD-Kandidaten Felix Teichner durch. Während ihres Wahlkampfs lehnte Dörk Debatten über eine sogenannte „Brandmauer“ gegen die AfD als Ablenkung ab. Stattdessen betonte sie ihre Bilanz und Fachkompetenz.

Bundesweit liegt die AfD in Umfragen mittlerweile zwei bis drei Prozentpunkte vor der Union. Doch die meisten Wähler, die CDU und CSU den Rücken kehren, wenden sich nicht der AfD zu. Ein größerer Teil plant, der Wahl fernzubleiben oder stattdessen linksgerichtete Parteien zu unterstützen.

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Die jüngste Folge des Bundestalk-Podcasts widmet sich der Frage, wie sich der Aufschwung der AfD bremsen lässt. Die wöchentlich auf Spotify, Deezer, iTunes und der eigenen Website erscheinende Sendung versammelt politische Expert:innen wie Gareth Joswig, Anne Fromm, Stefan Reinecke und Sabine am Orde, die über mögliche Gegenstrategien diskutieren.

Trotz der starken Umfragewerte bleibt der AfD der Durchbruch in lokalen Wahlen verwehrt. Zwar führt die Partei in zwei ostdeutschen Bundesländern, doch ihre landesweite Anziehungskraft bleibt begrenzt. Unterdessen suchen Analysten und Politiker weiterhin nach Wegen, um ihrer wachsenden Einflussnahme zu begegnen.

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