Anstieg der Anzahl von Legehennenbetrieben in Bayern - Bayerns Geflügelwirtschaft wächst trotz Geflügelpest weiter an
Bayerns Geflügelbranche verzeichnet stetiges Wachstum
In den vergangenen fünf Jahren hat die bayerische Geflügelwirtschaft einen kontinuierlichen Aufschwung erlebt. Die Zahl der Betriebe mit mindestens 3.000 Legehennen stieg um 14,5 Prozent und erreichte im August 2025 einen Stand von 379 – trotz der in anderen Teilen Deutschlands grassierenden Geflügelpest.
Die aktuellen Zahlen belegen eine deutliche Ausweitung der industriellen Eierproduktion. Während es 2020 noch 331 Betriebe mit 3.000 oder mehr Legehennen gab, sind es heute 379. Parallel dazu stiegen sowohl die Gesamtzahl der Hennen als auch die Eierproduktion spürbar an.
Auch die ökologische Landwirtschaft verzeichnet Zuwächse. Die Zahl der zertifizierten Bio-Legehennenbetriebe kletterte von 111 im Jahr 2020 auf 138 im Jahr 2025. Dieser Trend spiegelt die wachsende Nachfrage nach Bio-Eiern in der Region wider.
Obwohl die Geflügelpest Deutschland schwer getroffen hat, blieb Bayern weitgehend verschont. Bundesweit führte der Ausbruch zur Keulung von rund 1,5 Millionen Tieren. Große gewerbliche Betriebe in Bayern konnten jedoch bisher größere Verluste vermeiden.
Das Wachstum in der industriellen und ökologischen Eierproduktion unterstreicht die Expansion des bayerischen Geflügelsektors. Da die Geflügelpest vor Ort weniger Probleme bereitet, steigern die Betriebe der Region weiterhin ihre Kapazitäten und die Produktionsmengen. Die jüngsten Daten bestätigen diesen positiven Trend in der Landwirtschaft des Freistaats.