Bayerns Verletzungsdrama vor Champions-League-Spiel gegen Atalanta Bergamo
Ben NetteBayerns Verletzungsdrama vor Champions-League-Spiel gegen Atalanta Bergamo
FC Bayern München ging mit einer schweren Verletzungskrise in das Champions-League-Duell gegen Atalanta Bergamo. Schlüsselspieler, darunter beide etatmäßige Torhüter, fielen vor dem Spiel aus. Die Situation spitzte sich so sehr zu, dass kurzfristig sogar der 16-jährige Leonard Prescott zwischen den Pfosten debütieren sollte.
Die Probleme begannen, als Stammkeeper Manuel Neuer ausfiel und Sven Ulreich als einzige erfahrene Alternative übrig blieb. Doch Ulreich riss sich im Training einen Adduktormuskel, sodass Bayern den jungen Prescott für ein mögliches Pflichtspiel-Debüt in Erwägung zog. Erst kurz vor Anpfiff wurde Jonas Urbig – der sich von einer Gehirnerschütterung erholte – für einsatzbereit erklärt und stand schließlich im Tor.
Auch im Feld fehlten wichtige Akteure: Alphonso Davies laborierte an einem Oberschenkelzerrung, Jamal Musiala hatte Probleme mit dem Sprunggelenk. Trotz des Chaos gab es einen historischen Moment für Bayerns Nachwuchs: Filip Pavić, geboren 2010, wurde zum jüngsten Spieler der Vereinsgeschichte, der je in einem Pflichtspielkader stand.
Auf der anderen Seite nahm Atalanta-Trainer Vincent Kompany mehrere Rotationen in seiner Startelf vor. Die taktischen Anpassungen erhöhten die Unberechenbarkeit in einer ohnehin schon turbulent verlaufenden Partie.
Der FC Bayern entging nur knapp dem Risiko, in einem hochklassigen europäischen Spiel mit einem Teenager im Tor antreten zu müssen. Urbigs spätes Fitness-Grünes Licht stabilisierte die Lage, während Pavićs Nominierung einen Meilenstein für die Akademie des Vereins setzte. Die vielen Ausfälle ließen Bayern jedoch mit begrenzten Optionen zurück – gegen eine gut vorbereitete Atalanta-Mannschaft.






