Bayreuth steigt von Wasserstoff auf E-Busse um – doch die Finanzierung bleibt riskant
Elwira SpeerBayreuth steigt von Wasserstoff auf E-Busse um – doch die Finanzierung bleibt riskant
Bayreuths Pläne für eine emissionsfreie Busflotte: Wasserstoff wird durch E-Busse ersetzt
Die Pläne der Stadt Bayreuth, ihre Busflotte auf emissionsfreie Antriebe umzustellen, haben Verzögerungen und Kurswechsel erlebt. Ursprünglich galt Wasserstoff als beste Lösung, doch steigende Kosten und Finanzierungsprobleme zwangen zum Umdenken. Nun setzt die Stadt stattdessen auf batteriebetriebene Elektrobusse.
Noch 2023 war eine Machbarkeitsstudie zu dem Schluss gekommen, dass Wasserstoffbusse für Bayreuth die wirtschaftlichste Wahl seien. Die Stadtwerke Bayreuth planten sogar, am Betriebshof einen Elektrolyseur und eine Wasserstofftankstelle zu errichten. Das Vorhaben sollte sieben Millionen Euro vom Bundeswirtschaftsministerium erhalten – doch die fördergelder blieben im vergangenen Jahr aus.
Durch die Verzögerung wurde eine Neubewertung nötig. Bis 2024 zeigte sich, dass batteriebetriebene E-Busse dank größerer Reichweiten und geringerer Betriebskosten zunehmend attraktiver geworden waren. Gleichzeitig froren die Bundesregierung ihr Förderprogramm wegen Haushaltsengpässen ein.
Die Stadtwerke Bayreuth passten ihre Strategie an: Nun stehen batteriebetriebene Elektrobusse im Mittelpunkt, und die notwendige Ladeinfrastruktur soll ausgebaut werden. Das Ziel bleibt unverändert – eine komplett emissionsfreie Busflotte.
Die Stadt hat sich damit vom Wasserstoff verabschiedet und setzt stattdessen auf E-Busse, die kostengünstiger und leistungsfähiger seien. Ohne Bundesförderung muss das Projekt nun mit lokalen Mitteln stemmen, was den Aufbau der benötigten Infrastruktur betrifft. Der Umstieg auf emissionsfreie Busse kommt zwar voran – allerdings auf einem anderen Weg als ursprünglich geplant.






