Bayreuths neuer Mobilitätsbeauftragter startet mit ehrgeizigem 15-Jahres-Plan
Ben NetteBayreuths neuer Mobilitätsbeauftragter startet mit ehrgeizigem 15-Jahres-Plan
Bayreuth hat Maximilian Stöhr zum ersten Mobilitätsbeauftragten der Stadt ernannt. Er trat die Stelle am 1. Juli an und soll als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Verkehrsentwicklung in der Stadt fungieren. Sein Amtsantritt fällt zusammen mit der Ausarbeitung eines detaillierten, 120-seitigen Plans, der die Verkehrspolitik der nächsten 15 Jahre prägen soll.
Stöhr bringt zehn Jahre Berufserfahrung aus einem Nürnberger Planungsbüro mit, wo er an Projekten zu Stadtentwicklung und Mobilität mitwirkte. Sein akademischer Werdegang umfasst ein Geographiestudium an der Universität Bayreuth, in dessen Rahmen er eine Abschlussarbeit über Fernverkehrsoptionen für die Stadt verfasste.
Der neu erarbeitete Stadtweite Mobilitätsplan wurde am 21. Oktober vom Ausschuss für Stadtentwicklung beraten. Er definiert sechs zentrale Ziele, die auf Barrierefreiheit, Sicherheit und digitale Verbesserungen abzielen. Der Plan berücksichtigt alle Verkehrsteilnehmenden – von Fußgänger:innen und Radfahrer:innen über Autofahrer:innen bis hin zu Nutzer:innen des öffentlichen Nahverkehrs.
Der Ausschuss hat empfohlen, den Plan dem Stadtrat zur Annahme vorzulegen. Eine endgültige Entscheidung wird in der Ratssitzung am 29. Oktober fallen, in der er als Grundlage für die künftige Verkehrsplanung beschlossen werden soll. Bei einer Verabschiedung wird der Plan die Mobilitätsstrategie Bayreuths bis 2039 prägen. Stöhrs Aufgabe wird es sein, die Umsetzung zu begleiten und die Koordination zwischen den verschiedenen Verkehrsbedürfnissen sicherzustellen. Die Stadt strebt ein besser vernetztes, effizienteres und inklusiveres Verkehrssystem für alle Bürger:innen an.






