13 June 2026, 04:10

Berlin führt Mietenregister vor der Sommerpause ein – was Mieter jetzt wissen müssen

Mietregister soll bald beschlossen werden

Berlin führt Mietenregister vor der Sommerpause ein – was Mieter jetzt wissen müssen

Berlins rot-schwarze Koalition plant Mietspiegel vor der Sommerpause

Die Berliner Koalition aus SPD und CDU will noch vor der Sommerpause ein Mietenregister einführen. Das Vorhaben ist Teil des Wohnsicherheitsgesetzes, das am 2. Juli verabschiedet werden soll. Das Register soll für mehr Transparenz auf dem städtischen Wohnungsmarkt sorgen.

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Das neue System wird rund 1,8 Millionen Mietverträge in der Hauptstadt erfassen. Erfasst werden zentrale Daten wie Adresse, Wohnfläche, Zimmerzahl und Kaltmiete der Wohnungen. Die Behörden nutzen diese Informationen, um zu prüfen, ob die Mieten die gesetzlichen Obergrenzen überschreiten.

Verstöße sollen je nach Schwere als Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten geahndet werden. Wie Raed Saleh, Fraktionschef der SPD, betont, hätten gesetzestreue Mieter nichts zu befürchten. Die Koalition erhofft sich von dem Register eine Eindämmung überhöhter Mieten und die Möglichkeit für Mieter, Mietsenkungen ohne gerichtliche Auseinandersetzungen durchzusetzen.

Das Register könnte zudem als Vorbild für andere Bundesländer dienen. Beamte bezeichnen es als grundlegende Wende in der Mietenpolitik, die die Marktaufsicht und -durchsetzung verbessern soll. Mit dem Mietenregister können die Behörden die Einhaltung der Mietgesetze effizienter überwachen. Ziel ist es, Streitigkeiten zu verringern und Mieter mit klareren Informationen zu unterstützen. Die Inbetriebnahme des Systems ist noch vor der Sommerpause geplant.

Quelle