07 June 2026, 08:12

Berlin und Brandenburg planen Bewerbung für die Weltausstellung 2035

Berlin und Brandenburg starten gemeinsame Expo-Prüfung

Berlin und Brandenburg planen Bewerbung für die Weltausstellung 2035

Berlin und Brandenburg arbeiten an einer möglichen Bewerbung für die Ausrichtung der Weltausstellung 2035. Als Hauptstandort wird ein Gelände in der Nähe des Flughafens Berlin Brandenburg (BER) geprüft, das größtenteils in Brandenburg liegt. Die Verantwortlichen haben nun eine offizielle Machbarkeitsstudie eingeleitet, um das Projekt zu bewerten.

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Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) leitet die Vorbereitungen für die Bewerbung. Ein strukturierter Prozess wurde eingerichtet, um die notwendigen Schritte zu prüfen – dies erfolgte auf Druck der Berliner SPD. Letzten Donnerstag trafen sich die Spitzen der Koalitionsparteien SPD und CDU, um das weitere Vorgehen bei den Entscheidungen abzustimmen.

Bis Oktober soll ein gemeinsamer Rahmen für beide Länder vorliegen. Die Machbarkeitsstudie wird konzeptionelle, finanzielle, infrastrukturelle und organisatorische Anforderungen untersuchen. Eine endgültige Entscheidung hängt von einer gründlichen Analyse der Risiken, Chancen und Erfolgsaussichten ab.

Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sieht in der Bewerbung die Möglichkeit, nachhaltige Infrastruktur, wirtschaftliches Wachstum und internationale Sichtbarkeit zu stärken. Auch Steffen Krach, Vorsitzender der Berliner SPD, unterstützt die Initiative und betont die Notwendigkeit eines klaren und geordneten Vorgehens.

Der Bewerbungsprozess schreitet mit Fokus auf detaillierte Planung voran. Bei Erfolg könnte die Expo der Region Berlin-Brandenburg langfristige Vorteile bringen. Der nächste wichtige Schritt ist eine gemeinsame Entscheidung beider Länder vor der Oktober-Frist.

Quelle