Bierstadts Kerb-Fest feiert Tradition und Gemeinschaft auf dem Fichteplatz
Birgitta SchulzBierstadts Kerb-Fest feiert Tradition und Gemeinschaft auf dem Fichteplatz
Bierstadts jährliches Kerb-Fest brachte die Gemeinschaft zu einem lebendigen Fest auf dem Fichteplatz zusammen. Dr. Gerhard Obermayr, Stadtratpräsident und stolzer Bierstädter, führte durch die Veranstaltung – eine Mischung aus Tradition und Nachbarschaftsstolz. Das Fest war weit mehr als nur das Anschlagen des Fassbiers: Es unterstrich die starke Identität des Stadtteils und seinen Zusammenhalt.
Das Kerb-Fest hat in Bierstadt, einem Ortsteil von Eschborn, tiefe Wurzeln. Ursprünglich eine kirchliche Veranstaltung im 19. Jahrhundert, ging die Organisation in den 1970er-Jahren auf lokale Vereine wie den Schützenverein und die Bürgerinitiative Bierstadt über. Ab den 2000er-Jahren erweiterten Ehrenamtliche das Programm um familienfreundliche Bereiche und moderne Attraktionen, ohne die Traditionen zu vernachlässigen.
In diesem Jahr lockte das Fest zahlreiche Besucher auf den Fichteplatz und füllte den Ort mit Lebensfreude. Dr. Obermayr, begleitet von Dr. Patricia Becher (Leiterin des Stadtamts), Bezirksvorsteher Rainer Volland, Jasmin I. (Bembel-Fee) und Viktoria I. (Blumenkönigin von Naurod), schlug mit einem Holzhammer das Fass an – ein langjähriger Brauch. Moderator Jürgen Geisel führte charmant durch das Programm und verband Humor mit lokalem Stolz.
Obermayr sprach herzlich über seine Kindheit in Bierstadt, einen Ort, an dem die Menschen wirklich zusammenfinden. Er betonte, dass der Fichteplatz nicht nur ein städtebaulicher Raum sei, sondern das Herz der Gemeinschaft. Mit dem Ausruf "Mir san mir" (Wir sind, wie wir sind) feierte er den einzigartigen Charakter des Stadtteils und die Bindungen, die ihn stark machen.
Das Kerb-Fest bewies einmal mehr seine Bedeutung als kulturelles Fundament Bierstadts. Traditionelle Elemente wie Bembel-Krüge und die Bierstadt-Mädels standen neben modernen Akzenten – ein Spiegelbild des Stadtteils, der sich weiterentwickelt, ohne seine Wurzeln zu vergessen. Für die Anwohner war das Fest eine Bestätigung dessen, was ihr Viertel so besonders macht.






