Bieterverfahren für städtische Grundstücke am Hauptbahnhof gestartet – Wohnraum soll entstehen
Dörthe KrauseBieterverfahren für städtische Grundstücke am Hauptbahnhof gestartet – Wohnraum soll entstehen
Für mehrere städtische Baugrundstücke in der Nähe des Hauptbahnhofs hat ein notarielles Bieterverfahren begonnen. Mit diesem Schritt sollen der Wohnungsbau vorangetrieben und gleichzeitig Einnahmen für den kommunalen Haushalt generiert werden. Investoren können ihre Angebote noch bis zum 3. November einreichen.
Die Stadt und die Deutsche Bahn haben bereits einige Flächen in Bahnhofsnähe an den Katholischen Siedlungswerk und die Bayerische Heimstätte verkauft. Diese Organisationen planen den Bau geförderter Mehrfamilienhäuser. Das Katholische Siedlungswerk wird in sein Projekt zudem eine Kindertagesstätte integrieren.
Fünf weitere Grundstücke mit Größen zwischen 1.200 und 3.800 Quadratmetern stehen nördlich der Haydnstraße zur Verfügung. Diese Flächen sind für den Bau von Mehrfamilienhäusern, Reihenhäusern und Doppelhaushälften vorgesehen. Zudem gehört ein größeres, 7.400 Quadratmeter umfassendes Areal westlich des Bahnhofs zum Vergabeverfahren.
Der vom Liegenschaftssenat bestellte Notar wird nach dem Stichtag am 3. November alle Gebote prüfen und anschließend mit den Höchstbietenden verhandeln. Erfolgreiche Käufer müssen die Bauten innerhalb von drei Jahren nach Unterzeichnung des Kaufvertrags fertigstellen.
Der Verkauf der Grundstücke soll dazu beitragen, die Nachfrage nach Wohnraum zu decken und die städtischen Finanzen zu stärken. Entwickler müssen sich dabei an die von den lokalen Behörden vorgegebenen Baupläne und Zeitvorgaben halten. Mit den Baumaßnahmen auf den neuen Flächen wird in den kommenden Jahren gerechnet.






