19 June 2026, 00:16

BMW investiert 170 Millionen Euro in neues Batteriekompetenzzentrum für Elektroautos

BMW-Batteriezellenzentrum integriert Ingenieurwesen, Einkauf und Produktion, um die Lieferkette zu skalieren

BMW investiert 170 Millionen Euro in neues Batteriekompetenzzentrum für Elektroautos

BMW baut sein Netzwerk für die Batterieproduktion mit neuen Standorten in Deutschland aus. Ein Pilotwerk in Parsdorf spielt dabei eine zentrale Rolle für die Strategie des Konzerns, Batterien lokal zu beziehen. Der Schritt untermauert die Wende hin zu Elektrofahrzeugen und stärkt gleichzeitig die Lieferkette in Europa.

Das neue Cell Manufacturing Competence Centre (CMCC) in Parsdorf konzentriert sich auf die Verfeinerung und Skalierung der Batteriezellenfertigung. Es wird eng mit dem Battery Cell Competence Centre von BMW in München zusammenarbeiten, um fortschrittliche Batteriechemie zu entwickeln. Die 170 Millionen Euro teure Anlage erhielt Fördermittel von Bund, Ländern und der EU.

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Das CMCC wird ab 2025 zylindrische Zellen für die kommende Neue Klasse von BMW-Elektrofahrzeugen produzieren. Die Modelle sollen Batterien mit 20 Prozent höherer Energiedichte, 30 Prozent schnellerem Laden und 30 Prozent größerer Reichweite als ihre Vorgänger bieten. Das Zentrum wird zudem dazu beitragen, die Produktion zu standardisieren, die Leistung zu optimieren und technologische Updates sowie regulatorische Anforderungen zu steuern.

Zusätzlich entsteht in Straßkirchen und Irlbach (Niederbayern) ein neues Werk für die Montage von Batteriepacks. Diese Erweiterung ist Teil einer umfassenden Strategie, die Batterieproduktion geografisch breiter aufzustellen und weniger abhängig von China zu machen. BMW arbeitet weiterhin mit Zulieferern zusammen, um exklusive Kapazitäten für seine Montagewerke zu sichern.

Das Werk in Parsdorf wird zunächst auf die Pilotproduktion und nicht auf die Großserienfertigung ausgerichtet sein. Mit den Investitionen will BMW seine Kompetenzen im Bereich Elektromobilität ausbauen und die wachsende Nachfrage bedienen. Die neuen Standorte unterstützen die Markteinführung der Neuen Klasse ab 2025.

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