BMW verzeichnet Gewinnrückgang trotz stabiler Umsätze und mehr Elektroautos
Elwira SpeerBMW verzeichnet Gewinnrückgang trotz stabiler Umsätze und mehr Elektroautos
BMW meldet Rückgang der Gewinne im ersten Quartal – trotz stabiler Umsätze und leicht gestiegener Fahrzeugverkäufe
Der bayerische Automobilkonzern verzeichnete im ersten Quartal des Jahres einen deutlichen Rückgang der Erträge, obwohl die Umsätze stabil blieben und die Absatzzahlen leicht stiegen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) brach um etwa ein Viertel ein, während der Anteil der verkauften Elektrofahrzeuge weiter wuchs.
Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern sank auf 4,05 Milliarden Euro – ein Minus von fast einem Fünftel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auch die EBIT-Marge in der Automobilsparte gab nach und lag bei 8,8 Prozent. Trotz dieser Einbußen blieb der Gesamtumsatz mit 36,6 Milliarden Euro nahezu unverändert.
Die Auslieferungen stiegen moderat um 1,1 Prozent, wobei im ersten Quartal 594.533 Fahrzeuge an Kunden übergeben wurden. Elektroautos machten dabei einen größeren Anteil aus: Ihr Anteil an den Gesamtlieferungen kletterte von 11,0 auf 13,9 Prozent. Konzernchef Oliver Zipse bekräftigte die Jahresprognosen und verwies auf kommende Modelle als Wachstumstreiber.
Noch in diesem Sommer soll in München die Produktion des neuen elektrischen i4 anlaufen. Zudem erwartet das Unternehmen positive Impulse durch den Marktstart der neuen 5er-Baureihe im Laufe des Jahres.
Für das erste Quartal verbuchte BMW einen Konzerngewinn von 2,95 Milliarden Euro. Der Fokus liegt weiterhin auf dem Ausbau der E-Flotte, während neue Modelle die finanzielle Performance stärken sollen. Die Fertigung des i4 und der anstehenden 5er-Reihe spielt dabei eine zentrale Rolle in der Unternehmensstrategie.






