Bundesweite Razzia: 42 Verdächtige im Visier der Insiderhandel-Ermittler
Ben NetteBundesweite Razzia: 42 Verdächtige im Visier der Insiderhandel-Ermittler
Bundesweite Razzia am 19. März weitet Insiderhandelsermittlungen aus
Bei einer länderübergreifenden Razzia am 19. März sind die Ermittlungen zu Verdachtsfällen von Insiderhandel deutlich ausgeweitet worden. Behörden aus sechs Bundesländern durchsuchten Wohnungen und Geschäftsräume und beschlagnahmten Datenträger. Die Zahl der Beschuldigten hat sich damit auf 42 nahezu verdoppelt.
Ausgelöst wurden die Ermittlungen durch die Börsennotierung eines Würzburger Unternehmens im Jahr 2022. Nach Bekanntgabe von Übernahmeplänen stieg dessen Aktienkurs stark an. Den Ermittlern zufolge kauften Privatpersonen bereits vor der öffentlichen Bekanntmachung Aktien des Unternehmens.
Die Staatsanwaltschaft Würzburg leitet das Verfahren. Während der Razzia gab es keine Festnahmen, doch die Aufklärung dürfte sich noch längere Zeit hinziehen. Das betroffene Verkehrsunternehmen und seine Mitarbeiter stehen nicht unter Verdacht.
An der Aktion beteiligten sich Einsatzkräfte aus Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Berlin und Schleswig-Holstein. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, nicht öffentlich zugängliche Informationen für finanzielle Vorteile genutzt zu haben. Die Behörden werten die sichergestellten Beweismittel weiterhin aus.






