Bürgerkampf für neuen Bahn-Halt: Warum Holzhausen auf die Schiene will
Elwira SpeerBürgerkampf für neuen Bahn-Halt: Warum Holzhausen auf die Schiene will
Eine Kampagne für bessere Bahnverbindungen in Süddeutschland hat Aufmerksamkeit erregt, nachdem ein Anwohner eine Petition eingereicht hat. Michael Kalis, ein regelmäßiger Bahnfahrer, setzt sich für einen neuen Haltepunkt in Holzhausen ein, wo die Bayerische Verwaltungsschule ihren Sitz hat. Seine Initiative wird mittlerweile auf Landes- und Regionalebene diskutiert.
Kalis, der im Besitz einer BahnCard 100 ist und häufig mit der Bahn unterwegs ist, schrieb einen Brief an die niedersächsische Landesregierung, in dem er die Heidebahn kritisierte. Den Service bezeichnete er als "eine absolute Katastrophe" und "das Schlimmste vom Schlimmsten", nachdem seit dem 14. Juni Busse die Züge ersetzt hatten. Bisher blieb eine Antwort aus.
Seine Petition für einen Haltepunkt in Holzhausen an der Ammerseebahn wurde später im Verkehrsausschuss des Bayerischen Landtags erörtert. Die von der Bayerischen Regiobahn betriebene Strecke führt durch den Bahnhof Utting und bietet Blick auf den Ammersee und die Alpen. Lokale Medien, darunter die Augsburger Nachrichten, berichteten inzwischen über den Vorschlag.
Die Petition hat die Verkehrsbedürfnisse Holzhausens in den Fokus gerückt. Da sich dort die Bayerische Verwaltungsschule befindet, könnte ein neuer Haltepunkt die Anbindung für Mitarbeiter und Studierende verbessern. Bislang wartet Kalis jedoch weiterhin auf eine offizielle Stellungnahme aus Niedersachsen.






