China fordert auf Münchner Konferenz mehr Macht für die Vereinten Nationen
Ben NetteChinas Außenminister ruft zur Revitalisierung der UN auf - China fordert auf Münchner Konferenz mehr Macht für die Vereinten Nationen
Chinas Außenminister Wang Yi fordert stärkere Vereinte Nationen auf Münchner Sicherheitskonferenz
Chinas Außenminister Wang Yi hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz eine Stärkung der Vereinten Nationen gefordert. Seine Äußerungen erfolgten zu einem Zeitpunkt, an dem die USA mit einem neuen "Friedensrat" einen Gegenentwurf zum weltweiten Gremium vorgelegt haben. Mehrere Staaten, darunter wichtige Verbündete, haben die von den USA angeführte Initiative bereits abgelehnt.
Der damalige US-Präsident Donald Trump hatte die Idee eines von den USA geführten "Friedensrats" als Alternative zur UNO ins Spiel gebracht. Der Vorschlag fand Unterstützung in 19 Ländern, darunter Argentinien, Ägypten, Ungarn und Israel. Sechs Staaten – Frankreich, Großbritannien, Norwegen, Schweden, Slowenien und Spanien – lehnten eine Teilnahme jedoch offiziell ab. Andere, wie Deutschland und China, haben sich noch nicht entschieden.
Wang Yi nutzte die Konferenz, um die zentrale Rolle der UNO in der globalen Politik zu verteidigen. Er bezeichnete sie als "nach wie vor das beste und mächtigste Instrument" für internationale Zusammenarbeit. Ohne die Organisation, warnte er, drohe die Welt in ein Chaos zurückzufallen, in dem das "Recht des Stärkeren" herrsche.
Der chinesische Minister betonte zudem, dass alle Länder – unabhängig von ihrer Größe – die im UN-Charta festgelegten Regeln einhalten müssten. Er warnte davor, dass mächtige Nationen kleineren Staaten ihre Bedingungen diktieren. Stattdessen plädierte er für eine Reform des globalen Systems, um die Rechte aller Staaten besser zu schützen.
Die Debatte über die Zukunft der UNO hält an, während die USA ihren alternativen "Friedensrat" vorantreiben. Angesichts der Ablehnung durch einige Länder und der unentschlossenen Haltung anderer unterstreicht Wang Yis Appell für eine stärkere UNO die tiefen Spaltungen in der globalen Governance. Das Ergebnis wird maßgeblich prägen, wie die internationale Zusammenarbeit künftig ausgestaltet wird.
China's UN push faces US 'Peace Council' challenge
The Munich debate over global governance has intensified with new details emerging. Key developments include:
- US President Trump launched the 'Peace Council' at Davos in January, securing 19 signatories including Argentina and Hungary.
- US Secretary Marco Rubio directly preceded Wang Yi's speech, criticising the UN's failure to resolve conflicts like Gaza.
- Germany, a key undecided nation, declined to join Trump's initiative despite being invited.






