Christoph Harting wechselt von der Leichtathletik in die Berliner Politik
Birgitta SchulzChristoph Harting wechselt von der Leichtathletik in die Berliner Politik
Der ehemalige Olympische Diskus-Olympiasieger Christoph Harting kandidiert bei den Berliner Abgeordnetenhauswahlen im September. Für die Linke tritt er als Direktkandidat im Lichtenberger Wahlkreis 1 an. Im Mittelpunkt seines Wahlkampfs stehen soziale Gerechtigkeit und die Ablehnung der Berliner Olympiabewerbung.
Harting übt scharfe Kritik an den Bestrebungen der Hauptstadt, die Olympischen Spiele auszurichten. Die Bewerbung sei politisch motiviert und offengelege den desolaten Zustand der Berliner Sporteinrichtungen, so der Athlet. Das System sei „ein Trümmerfeld, völlig heruntergewirtschaftet, vernachlässigt und sich selbst überlassen“, wie er betont.
Doch nicht nur der Sport bewegt ihn: Harting warnt auch vor dem wachsenden Zuspruch für die rechtsextreme AfD. Soziale Ungleichheit bleibt ein zentrales Anliegen, für das er sich besonders für benachteiligte Bevölkerungsgruppen einsetzt.
Der ehemalige Bundespolizist widmet sich nun mit voller Energie der Politik. Seine Erfahrungen als Leichtathlet und im Polizeidienst prägen seine Haltung zu öffentlicher Politik und bürgerlicher Verantwortung.
Hartings Wahlkampf spiegelt sowohl lokale als auch übergeordnete politische Herausforderungen wider. Seine Ablehnung der Olympiabewerbung und sein Engagement für soziale Gerechtigkeit zeigen seine Prioritäten für Berlin auf. Die Wahl im September wird entscheiden, ob seine Botschaften bei den Wählerinnen und Wählern in Lichtenberg Anklang finden.






