CSU-Kandidat Wagner gewinnt knappen Bürgermeister-Wahlkampf in Pfronten
Dörthe KrauseCSU-Kandidat Wagner gewinnt knappen Bürgermeister-Wahlkampf in Pfronten
Der Kampf um das Bürgermeisteramt in Pfronten hat nach den jüngsten Kommunalwahlen Gestalt angenommen. Am 8. März 2026 sicherte sich Karl-Heinz Wagner von der CSU mit 52,4 Prozent der Stimmen einen knappen Sieg, während sein Herausforderer Alfons Haf von der Pfrontner Liste auf 47,6 Prozent kam. Das Ergebnis krönt monatelangen Wahlkampf und intensive Vorbereitungen beider Seiten.
Die CSU hatte ihre Kampagne früh gestartet und den Wahlkampf bereits lange vor dem März-Termin aufgenommen. Die Parteimitglieder hatten Wagner einstimmig als ihren Kandidaten für das Bürgermeisteramt bestimmt. Unterdessen blieb offen, wer gegen ihn antreten würde – bis sich Alfons Haf bereit erklärte.
Die Liste der CSU für die Gemeinderatswahl steht inzwischen fast fest. Gemäß dem üblichen Zeitplan sollen die Nominierungen bis zum späten Herbst abgeschlossen sein, bevor der Wahlkampf zu Beginn des neuen Jahres an Fahrt aufnimmt. Susanne Manhard, die neu gewählte CSU-Ortsvorsitzende, zeigte sich überzeugt von den Erfolgsaussichten ihrer Partei. Sie bezeichnete die Kandidatinnen und Kandidaten der CSU als "herausragende Persönlichkeiten", die bereit seien, sich für die Gemeinde einzusetzen.
Sobald die Gemeinderatsliste finalisiert ist, werden Wagner und die gewählten Vertreter zu einer Klausurtagung zusammenkommen. Ziel des Treffens ist es, die zentralen Themen und Ziele für die kommende Amtszeit festzulegen. Dieser Schritt entspricht der systematischen Herangehensweise der Partei bei der Vorbereitung auf die Regierungsverantwortung.
Wagners Sieg beendet einen mit Spannung verfolgten Wahlzyklus in Pfronten. Der neue Bürgermeister und die Gemeinderäte werden sich nun auf die Festlegung der Prioritäten für die Kommune konzentrieren. Die anstehende Klausur in den nächsten Wochen wird die Weichen für die lokale Politik und die anstehenden Projekte stellen.






