Daniel Pflügl wird CSU-Kandidat für Bad Wörishofens Bürgermeisterwahl
Dörthe KrauseDaniel Pflügl wird CSU-Kandidat für Bad Wörishofens Bürgermeisterwahl
CSU-Ortsverband Bad Wörishofen nominiert Daniel Pflügl als Bürgermeisterkandidat
Der CSU-Ortsverband in Bad Wörishofen hat Daniel Pflügl als seinen Kandidaten für die anstehende Bürgermeisterwahl bestimmt. Die Mitglieder trafen sich im Gasthof Adler, um über den Vorschlag abzustimmen – eine deutliche Mehrheit sprach sich für Pflügl aus. Der derzeitige zweite Bürgermeister der Stadt bereitet sich nun auf die offizielle Aufstellungsversammlung am 8. November vor.
Das Auswahlverfahren begann damit, dass der CSU-Vorstand Pflügl nach sorgfältiger Prüfung vorschlug. Anschließend stellte er sich den Mitgliedern vor und betonte seine engen Verbindungen zu Bad Wörishofen sowie sein Engagement für eine transparente Verwaltung. Es folgte eine Fragerunde, in der die Anwesenden die Möglichkeit hatten, ihn direkt zu befragen, bevor sie ihre Stimme abgaben.
Von 46 stimmberechtigten Mitgliedern unterstützten 40 Pflügl, drei enthielten sich und drei stimmten gegen den Vorschlag. Marion Bömer-Kistler, die Vorsitzende des Ortsverbands, unterstrich die Bedeutung von Einheit und Vertrauen, um die Gemeinde voranzubringen. Hinter Pflügl steht nicht nur die CSU, sondern auch ein Bündnis mit Grünen, SPD und Generation Fortschritt, das eine spaltende Politik überwinden soll.
Pflügl sitzt seit 2014 im Stadtrat und bekleidet derzeit das Amt des zweiten Bürgermeisters. Sein Wahlkampf wird auf breite Zusammenarbeit setzen – ein Trend, der sich auch regional beobachten lässt, wo Parteien gelegentlich überparteiliche Kandidaten unterstützen. So haben etwa die Grünen im benachbarten Horgau kürzlich den SPD-Bürgermeisterkandidaten Martin Trautwein empfohlen.
Die Abstimmung bestätigt Pflügls Position als offizieller CSU-Kandidat; seine formelle Nominierung steht für den 8. November an. Sein Wahlkampf wird sich auf das multi-partistische Bündnis stützen, um gemeinsame Ziele in Bad Wörishofen voranzutreiben. Das Ergebnis spiegelt einen lokalen Wandel wider – weg von parteipolitischen Gräben, hin zu einer kooperativen Führungskultur.






