Danielgipfel bezwungen: Wie eine Wandergruppe trotz Wetterkapriolen triumphierte
Elwira SpeerDanielgipfel bezwungen: Wie eine Wandergruppe trotz Wetterkapriolen triumphierte
Eine Wandergruppe hat nach einer eintägigen Verschiebung die anspruchsvolle Besteigung des Danielgipfels erfolgreich abgeschlossen. Die Tour startete frühmorgens in Lermoos und umfasste steile Anstiege, lohnende Aussichten und wechselhafte Wetterbedingungen. Trotz eines bewölkten Picknicks auf dem Gipfel bot die Wanderung atemberaubende Panoramen der umliegenden Berge.
Ursprünglich hatten die Bergsteiger geplant, bereits am Samstag aufzubrechen, verschoben die Tour jedoch aufgrund unsicheren Wetters auf den Sonntag. Noch vor Tagesanbruch brachen sie in Lermoos auf und steuerten zunächst die Tuftlalm an. Von dort aus wurde der Weg zunehmend steiler, als sie sich zur Grünen Ups vorarbeiteten.
Besonders fordernd gestaltete sich der Aufstieg ab der Grünen Ups: Serpentinenführende Steigungen führten hinauf zur Ups-Spitze. Der letzte Abschnitt zum Danielgipfel war besonders kräftezehrend, doch die Mühe lohnte sich mit weiten Rundumblicken. Von oben aus waren das Gipfelkreuz des Daniel sowie die schneebedeckte Zugspitze deutlich zu erkennen.
Beim Abstieg machten die Wanderer noch einmal Halt an der Tuftlalm. Bei strahlendem Sonnenschein genossen sie von der Aussichtsplattform aus die Sicht auf den Daniel und die umliegende Bergkulisse. Als sie später den Gipfel für ihr Picknick erreichten, hatte sich das Wetter jedoch bewölkt – ein Gruppenfoto in der Sonne war nicht mehr möglich.
Die Tour endete nach einem langen, aber erfüllenden Tag auf den Wegen zurück am Danielgipfel. Die Gruppe erlebte wechselnde Bedingungen: von sonnigem Wetter an der Tuftlalm bis zu bewölktem Himmel auf dem Gipfel. Steile Anstiege, malerische Rastplätze und als Belohnung atemberaubende Bergpanoramen machten die verschobene Tour trotz des unbeständigen Wetters zu einem lohnenden Erlebnis.






