Dehoga-Präsident fordert rasche Arbeitszeitreform vor Sommerpause
Der Präsident des Dehoga-Gastgewerbeverbands, Schimke, hat vor einem Krisengipfel im Kanzleramt zu dringendem Handeln aufgerufen. Er betonte, wie wichtig die Einführung einer einheitlichen Wochenarbeitszeit vor der Sommerpause sei. Der Branchenverband setzt große Erwartungen in das Treffen.
Schimke unterstrich die Dringlichkeit des geplanten Arbeitszeitgesetzes. Seiner Ansicht nach müssen die Koalitionsspitzen die vereinbarten Reformen zügig umsetzen, da die Zeit knapp wird.
Kritik übte er an dem Vorstoß von DGB-Chefin Yasmin Fahimi, betriebliche Altersvorsorge verpflichtend einzuführen. Eine solche Regelung würde laut Schimke den bürokratischen Aufwand und die tatsächlichen Kosten für Unternehmen erhöhen – ohne dabei Wachstum zu fördern oder die Jobchancen zu verbessern.
Er warnte, dass auch andere Pläne zur Erhöhung der Arbeitskosten ähnliche Risiken bergen. Stabile Arbeitsplätze und eine stärkere Wirtschaft erforderten Pragmatismus statt Klassenkampf, so Schimke. Selbst die Gewerkschaften seien auf diese Rahmenbedingungen angewiesen.
Beim Krisengipfel sollen diese Bedenken thematisiert werden. Schimke hofft auf ein klares Signal für Fortschritte bei der Arbeitszeitreform. Die Politik müsse nun schnell handeln und auf zusätzliche Belastungen für die Wirtschaft verzichten.






