Deutsche Buchpreis-Longlist 2025 entfacht hitzige Literaturdebatten
Birgitta SchulzDeutsche Buchpreis-Longlist 2025 entfacht hitzige Literaturdebatten
Die Longlist des Deutschen Buchpreises 2025 sorgt für lebhafte Debatten in der Literaturszene
Im August wurden 20 Titel für die Longlist des Deutschen Buchpreises 2025 bekannt gegeben – und lösten in Feuilletons und Literaturblogs eine breite Diskussion aus. Besonders im Fokus stehen Werke von Juli Zeh, Saša Stanišić und Jenny Erpenbeck. Parallel dazu präsentieren Literaturblogs monatlich eine Auswahl von zehn Rezensionen und Essays, die Leser:innen neue Blickwinkel auf aktuelle und klassische Bücher eröffnen.
Die im August veröffentlichte Longlist umfasste 20 Nominierte, darunter Die Erfindung der Normalität von Juli Zeh, Das Schweigen der Mütter von Saša Stanišić, Atlas der zerstreuten Teile von Inger-Maria Mahlke sowie Die Stille der Welt von Jenny Erpenbeck. Als die Shortlist am 28. August auf fünf Titel verkürzt wurde, blieben Zeh und Stanišić im Rennen – und zogen damit besondere Aufmerksamkeit auf sich.
Die Auswahl gestaltete sich angesichts der hohen Qualität der Einreichungen als herausfordernd. Zeh und Stanišić kristallisierten sich als prägende Stimmen der Debatte heraus, dicht gefolgt von Erpenbeck und Mahlke. Der Blog Intellectures steuerte mit einer Analyse der Longlist zusätzliche Tiefe zur laufenden Diskussion bei.
Jenseits des Preises beleuchteten Literaturblogs ein breites Spektrum an Titeln: Jan Drees rezensierte auf Lesen mit LinksHaus zur Sonne von Thomas Melle, während Fabian Thomas sich auf The Daily Frown mit Die Niederländerinnen von Dorothee Elmiger auseinandersetzte. Stephanie Sack widmete sich auf Nur Lesen ist schöner – ohne Spoiler – Frau im Mond von Pierre Jarawan, das zu den besten Büchern des Jahres zählt. Lena Riess teilte ihre Gedanken zu Virginia Woolfs Mrs. Dalloway, und Stefan Diezmann stellte auf PoesierauschDie Schule des Entkommens von Kaleb Erdmann vor.
Die Longlist des Deutschen Buchpreises beherrscht weiterhin die literarische Diskussion, wobei Zeh, Stanišić und Erpenbeck im Mittelpunkt stehen. Die im August bekannt gegebene Shortlist reduzierte den Wettbewerb auf fünf Werke. Unabhängig davon bieten monatliche Blog-Rezensionen Leser:innen weiterhin frische Einblicke in zeitgenössische und klassische Literatur.






