Deutsche Skitalente triumphieren trotz Extremwetter bei Junioren-WM in Narvik
Elwira SpeerDeutsche Skitalente triumphieren trotz Extremwetter bei Junioren-WM in Narvik
FIS Alpine Junioren-Skiweltmeisterschaften 2024: Deutsche Talente glänzen trotz Extremwetter in Narvik
Die FIS Alpine Junioren-Skiweltmeisterschaften 2024 in Narvik, Norwegen, wurden von widrigen Bedingungen geprägt: Starkregen und stürmische Winde sorgten für erhebliche Programmänderungen. Dennoch lieferten junge deutsche Skifahrer herausragende Leistungen – allen voran Max Holzinger und Michael Huber, die in verschiedenen Disziplinen mehrfach auf dem Podest standen.
Das Turnier fand vom 29. Februar bis zum 3. März statt, doch das schlechte Wetter zwang die Organisatoren, die Super-G- und Abfahrtsrennen abzusagen. Auch Begleitveranstaltungen wie die Startnummernvergabe und Siegerehrungen mussten eingeschränkt werden.
Im Slalom sicherte sich der 17-jährige Max Holzinger aus Waakirchen Gold in der U18-Kategorie und belegte insgesamt den 26. Platz. Obwohl er den zweiten Lauf von Position 32 aus bestreiten musste – knapp hinter dem Führenden nach dem ersten Durchgang –, verpasste er nur knapp die Chance, die finale Abfahrt als Erster in Angriff zu nehmen. Unterdessen holte Michael Huber Bronze im Riesenslalom (Platz 39 im Gesamtklassement), während Holzinger in derselben Disziplin als schnellster U18-Fahrer den 29. Platz belegte.
Im Kombinationswettbewerb bildeten die beiden später ein Team und erreichten gemeinsam den 18. Platz. Weitere deutsche Medaillengewinner waren Leon Gast (Gold im Super-G), Laurin Oberberger (Bronze im Super-G) sowie Luisa Matzner (Bronze im Riesenslalom).
Holzinger verließ Narvik mit zwei Medaillen – Slalom-Gold und Riesenslalom-Silber –, Huber ergänzte die Bilanz mit Bronze im Riesenslalom. Die Meisterschaft zeigte zwar die Herausforderungen durch extremes Wetter, unterstrich aber auch den Aufstieg deutscher Nachwuchstalente, die sich auf der internationalen Bühne behaupteten.






