DFB wehrt sich gegen Hoeneß' harte Schiedsrichter-Kritik nach Bayern-Drama
Ben NetteDFB wehrt sich gegen Hoeneß-Kritik: "Keine skandalösen Fehler" - DFB wehrt sich gegen Hoeneß' harte Schiedsrichter-Kritik nach Bayern-Drama
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die scharfe Kritik von Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß zurückgewiesen. Dieser hatte die Schiedsrichterleistung beim Unentschieden seines Teams gegen Bayer Leverkusen als die schlechteste bezeichnet, die er je in der Bundesliga erlebt habe. In der von Christian Dingert geleiteten Partie sah der FC Bayern zwei Platzverweise und zwei nicht gegebene Tore.
Am 14. März 2026 zeigte Dingert Nicolas Jackson die Rote Karte direkt und Luis Díaz die zweite Gelbe, wodurch die Münchner über weite Strecken mit nur neun Spielern agieren mussten. Zudem annullierte er zwei Treffer der Bayern, da er jeweils ein Handspiel im Spielaufbau erkannte.
Der DFB prüfte im Nachhinein die umstrittenen Entscheidungen und bestätigte, dass die meisten korrekt oder regelkonform vertretbar gewesen seien. Allerdings räumte der Verband einen Fehler ein: Die zweite Gelbe für Díaz hätte nicht gegeben werden dürfen.
Hoeneß' deutliche Worte folgten auf das 2:2, das Bayern im engen Titelrennen hält. Seine Kritik richtete sich vor allem gegen das allgemeine Niveau der Spielleitung, doch der DFB stellte sich weitgehend hinter Dingerts Leistung – abgesehen vom eingeräumten Patzer.
Mit der Stellungnahme des DFB bleibt dem FC Bayern keine Möglichkeit, gegen die umstrittenen Entscheidungen vorzugehen. Der Verein muss sich nun auf die anstehenden Spiele konzentrieren, während das Titelrennen weiter spannend bleibt. Dingert wird unterdessen weiter als Schiedsrichter eingesetzt; seine nächsten Einsätze stehen jedoch noch nicht fest.