Dramatik und Überraschungen in den lokalen Frauenfußball-Ligen am Wochenende
Ben NetteDramatik und Überraschungen in den lokalen Frauenfußball-Ligen am Wochenende
Lokale Frauenfußball-Ligen erlebten ein dramatisches Wochenende mit späten Aufholjagden, deutlichen Niederlagen und sogar einem abgesagten Spiel. Mehrere Mannschaften kämpften hart um Punkte, doch nur wenige konnten in eng umkämpften Partien den Sieg davontragen.
Besonders herausragend war die Leistung von Hanna Ehlich, deren vier Tore den SV Hohenfurch zu einem überzeugenden Sieg führten.
Die SG Ascherbach gelang in letzter Minute ein Comeback und rettete mit einem 2:2 gegen den SV Untermenzing noch einen Punkt. Nach einem 0:2-Rückstand drehten Sophie Opower und Alina Serter in den Schlussminuten das Spiel. Das Ergebnis kostete Untermenzing, aktuell Tabellendritter, einen dringend benötigten Dreier.
Der SC Unterpfaffenhofen musste sich daheim mit 2:5 gegen den SV Hohenfurch geschlagen geben. Trainer Maximilian Kaiser machte die schwache Leistung seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit für die Niederlage verantwortlich. Hanna Ehlich dominierte die Partie und war mit vier Treffern an Hohenfurchs fünf Toren beteiligt.
Unterdessen feierte die SG Gröbenzell/Lochhausen einen gelungenen Saisonstart und deklassierte die SG Puch/Biburg/Olching mit 5:0. Die Partie war bereits zur Halbzeit entschieden, da die Gastgeber eine uneinholbare Führung herausspielten.
Das Spiel zwischen dem SV Münsing-Ammerland und RW Überacker III fiel hingegen aus. Überacker konnte nicht genug Spielerinnen aufbieten, sodass die Begegnung abgesagt werden musste.
Bemerkenswert ist, dass in dieser Saison kein Team aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck in der A-Liga vertreten ist. Offizielle Aufzeichnungen bestätigen, dass sich in der Spielzeit 2025/2026 keine Mannschaft für die höchste Spielklasse qualifizieren konnte.
Die Spiele des Wochenendes zeigten sowohl Resilienz als auch Enttäuschung in den lokalen Ligen. Während die SG Ascherbach mit ihrem späten Ausgleich noch einen Punkt rettete, bezahlte Unterpfaffenhofen für seinen Einbruch einen hohen Preis. Mit Mannschaften, die mit Spielerinnenmangel kämpfen, und anderen, die stark in die Saison starten, hält die Meisterschaft weiterhin Überraschungen bereit.
Dass keine Teams aus Fürstenfeldbruck in der A-Liga vertreten sind, bleibt auch in diesem Jahr unverändert.