04 April 2026, 14:16

Erstes Treffen für Migranten aus Ostblockstaaten stärkt Vernetzung in Deutschland

Alte Karte von Ostende, Deutschland, zeigt Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten mit beschreibendem Text.

Erstes Treffen für Migranten aus Ostblockstaaten stärkt Vernetzung in Deutschland

Dreitägige Begegnung für Migrantinnen und Migranten aus ehemaligen Ostblockstaaten in Deutschland

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Vom 6. bis 8. August fand in Deutschland ein dreitägiges Treffen für Menschen mit Migrationshintergrund aus ehemaligen Ostblockländern statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der BUNT-Stiftung und bildete den ersten persönlichen Austausch von Post-Ost-Communities im Rahmen des neuen Projekts p(ost) berlin.

Im Mittelpunkt der Konferenz stand die Vernetzung von Menschen mit Wurzeln in Osteuropa. Ein Höhepunkt war ein Vortrag von Wladimir Weinberg, Geschäftsführer des Bundesverbandes russischsprachiger Eltern. Er sprach über die Bedeutung starker Migrantengemeinschaften als Rückhalt für Integration und Identität.

Den Abschluss bildeten zwei praxisorientierte Workshops, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Fähigkeiten in den Bereichen öffentliche Rede und Selbstbestimmung schärften. Gleichzeitig diente das Treffen als Auftakt für p(ost) berlin, eine gemeinsame Initiative von BUNT und dem Bundesprogramm "Demokratie leben!".

Die BUNT-Stiftung selbst unterstützt Migrantinnen und Migranten durch Sprach- und Kulturkurse, mit einem besonderen Fokus auf Frauen, Kinder und Familien. Andere Organisationen wie die Deutsch-Kasachische Gesellschaft arbeiten seit Langem daran, die Verbindungen zwischen Deutschland und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion zu stärken. Die 1997 gegründete Gesellschaft fördert insbesondere den Austausch zwischen kasachischen und deutschen Communities. Daneben engagieren sich Gruppen wie der Kinder- und Jugendverband JunOst für junge Menschen mit russischsprachigem Hintergrund, während der Verein Frauenpower ukrainische Frauen in Sachsen-Anhalt bei der Integration begleitet.

In Deutschland gibt es rund 750.000 eingetragene Vereine, von denen viele Migrantinnen und Migranten bei rechtlichen, finanziellen und sozialen Herausforderungen unterstützen. Diese Netzwerke bieten Hilfe etwa in den Bereichen Vermögensverwaltung oder bei der Minimierung von Haftungsrisiken.

Die Veranstaltung unterstrich die anhaltenden Bemühungen, osteuropäische Migrantinnen und Migranten in Deutschland zu fördern. Durch Workshops, Vorträge und neue Projekte wie p(ost) berlin arbeiten Organisationen daran, Integration und Gemeinschaftsbildung zu verbessern. Weitere Initiativen werden im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" folgen.

Quelle