Familien-Aktionstag im Playmobil FunPark: So lernen Kinder sicher schwimmen
Birgitta SchulzFamilien-Aktionstag im Playmobil FunPark: So lernen Kinder sicher schwimmen
Familien-Aktionstag für sicheres Schwimmen im Playmobil FunPark Zirndorf
Am Samstag, dem 13. Juni 2026, findet im Playmobil FunPark in Zirndorf ein Familien-Aktionstag statt, der sich für mehr Sicherheit im Wasser einsetzt. Die von der DLRG-Ortsgruppe Zirndorf organisierte Veranstaltung zielt darauf ab, Kindern essentielle Baderegeln und Verhaltensweisen im Wasser näherzubringen. Der Bedarf an solchen Initiativen wächst, da immer mehr Jugendliche über unzureichende Schwimmfähigkeiten und mangelnde Aufsicht klagen.
An fünf interaktiven Stationen können die Kinder spielerisch wichtige Schwimmregeln erlernen, die Aufgaben von Rettungsschwimmern kennenlernen und ein Einsatzfahrzeug aus nächster Nähe begutachten. Die Aktion folgt Appellen von Markus Mootz, Ausbildungsleiter der DLRG Fürth, der Eltern dringend auffordert, die Sicherheitsvorschriften einzuhalten und Ablenkungen wie das Handy bei der Aufsicht von Kindern im Wasser zu vermeiden.
Dass der Schwimmunterricht an Schulen rückläufig ist, liegt vor allem am Mangel an qualifizierten Lehrkräften und größeren Klassen. In der Folge lassen die motorischen Fähigkeiten der Kinder im Wasser nach – manche beherrschen nicht einmal grundlegende Bewegungsabläufe. Die DLRG Fürth bietet daher zweimal jährlich Schwimmkurse für Kinder an, die jeweils 15 Abende umfassen und pro Durchgang 42 bis 50 Teilnehmer aufnehmen.
Experten weisen darauf hin, dass das Seepferdchen-Abzeichen allein noch keine sichere Schwimmfähigkeit garantiert. Es bescheinigt lediglich, dass ein Kind sich kurz über Wasser halten kann. Mangelnde Schwimmkenntnisse und unzureichende Aufsicht zählen nach wie vor zu den Hauptursachen für Unfälle bei jüngeren Kindern. Bei älteren Erwachsenen stellt plötzliche Kälte im Wasser ein Risiko dar, während bei jungen Erwachsenen Selbstüberschätzung und Alkohol häufig zu Zwischenfällen führen.
Eltern wird in Erinnerung gerufen, dass Rettungsschwimmer die persönliche Aufsicht nicht ersetzen können. Der Aktionstag soll das Bewusstsein für Wassersicherheit schärfen und die Zahl der Unfälle verringern. Die Veranstalter hoffen, dass Familien dadurch zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit Schwimmaktivitäten angeregt werden.






