12 April 2026, 06:14

Familienbetrieb Hofmann zeigt, wie nachhaltige Holzverarbeitung funktioniert

Luftaufnahme eines großen Industriegebiets in Leipzig, Deutschland, beschriftet mit "Bell Europe", das Gebäude, Bäume, Straßen und andere Infrastruktur zeigt.

Familienbetrieb Hofmann zeigt, wie nachhaltige Holzverarbeitung funktioniert

Sägewerk Hofmann in Cadolzburg gibt Einblicke in nachhaltige Holzverarbeitung

Kürzlich öffnete das Sägewerk Hofmann in Cadolzburg seine Türen für einen exklusiven Blick hinter die Kulissen. Mitglieder der Initiative Gutes aus dem Fürther Land sowie Landrat Bernd Obst informierten sich vor Ort über den Betrieb, der seit über einem Jahrhundert regionales Holz verarbeitet. Im Mittelpunkt des Besuchs stand das langjährige Engagement des Sägewerks für Nachhaltigkeit und handwerkliche Tradition.

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Das 1920 gegründete Unternehmen wird noch immer als Familienbetrieb von Felix und Walter Dietrich geführt. Mit rund 30 Mitarbeitenden spezialisiert es sich auf die Verarbeitung von Fichte, Kiefer und Lärche – allesamt aus heimischen Wäldern. Jedes Stück Holz trägt das PEFC-Siegel, das für verantwortungsvolle Forstwirtschaft steht.

Während der Führung erläuterte Felix Dietrich, wie hochwertiges Rundholz zu vielfältigen Produkten weiterverarbeitet wird – von Tischlerplatten über Leistenholz und Schälfurnier bis hin zu Brettern für die Verpackungsindustrie. Abfälle wie Hackschnitzel und Sägemehl werden nicht entsorgt, sondern an regionale Heizkraftwerke und Reitanlagen verkauft, was einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leistet.

Landrat Bernd Obst lobte die Bedeutung des Sägewerks für die Region. Familienbetriebe wie Hofmann prägten mit ihrer nachhaltigen Wirtschaftsweise und regionalen Verantwortung die Identität des Landkreises, betonte er.

Doch das Sägewerk engagiert sich nicht nur in der Produktion: Es trägt auch dazu bei, Wälder als Lebensräume, Erholungsflächen und CO₂-Speicher zu erhalten. Durch kurze Transportwege und zertifiziertes Holz verbindet Hofmann Tradition mit moderner Nachhaltigkeit. Der jüngste Besuch unterstrich einmal mehr seinen positiven Einfluss auf Wirtschaft und Umwelt in der Region.

Quelle