FC Bayern Basketball kämpft ohne Trainer Herbert gegen Long-COVID und volle Terminkalender
Ben NetteFC Bayern Basketball kämpft ohne Trainer Herbert gegen Long-COVID und volle Terminkalender
FC Bayerns Basketball-Team steht vor einem anspruchsvollen Spielplan mit zehn Auswärtsspielen vor Weihnachten. Gleichzeitig wachsen die Sorgen um die Gesundheit von Cheftrainer Gordon Herbert, der weiterhin mit Long-COVID-Beschwerden kämpft. Der 66-Jährige wird wichtige Partien verpassen, darunter das entscheidende EuroLeague-Duell gegen Anadolu Efes am 14. November.
Herberts anhaltende gesundheitliche Probleme zwingen ihn zu einer vorübergehenden Pause. Ärzte haben ihm geraten, sich zu schonen und auf Reisen zu verzichten, bis er vollständig genesen ist. Seine Abwesenheit war bereits beim jüngsten Spiel gegen den FC Barcelona spürbar, wo Co-Trainer TJ Parker die Mannschaft übernahm.
Die anstehenden Begegnungen werden die Tiefe des Kaders des FC Bayern auf die Probe stellen – das nächste Basketball-Bundesliga-Spiel findet am 16. November gegen Trier statt. Wann Herbert zurückkehrt, bleibt jedoch ungewiss, sodass der Verein möglicherweise weiter auf Parker setzen muss. Der volle Terminkalender in Kombination mit der Situation des Trainers erhöht den Druck in einer ohnehin fordernden Saison.
Herbert hatte sich früher in diesem Jahr mit COVID-19 infiziert, doch die Spätfolgen bremsen seine Erholung aus. Der Club hat nicht bekannt gegeben, wie viele Spiele er verpassen wird, doch es ist möglich, dass er bei einem Teil der zehn Auswärtsspiele vor Weihnachten fehlen wird.
Der FC Bayern muss nun eine schwierige Phase ohne seinen erfahrenen Cheftrainer meistern. Parkers Führung wird entscheidend sein, während das Team die Doppelbelastung aus EuroLeague und Bundesliga bewältigt. Wann Herbert zurückkehrt, bleibt offen – der Verein muss sich in den kommenden Wochen anpassen.






