Freie Wähler erobern Bayern: CSU verliert Landratsämter und Rathausspitzen
Dörthe KrauseFreie Wähler erobern Bayern: CSU verliert Landratsämter und Rathausspitzen
Die Freien Wähler in Bayern haben ihre Position in der Kommunalpolitik weiter ausgebaut und bei Stichwahlen wichtige Siege errungen. Die Partei übernahm mehrere Landratsämter sowie Rathausspitzen und Bürgermeisterposten, die zuvor von Konkurrenten wie der CSU gehalten wurden.
Noch vor der Wahl stellten die Freien Wähler bereits 14 Landräte in Bayern. Nach dem vorläufigen Stand vom Sonntagabend werden sie künftig mindestens 18 dieser Positionen besetzen.
Die Partei setzte sich in prominenten Rennen durch, darunter in den Landkreisen Kelheim, Donau-Ries und Berchtesgadener Land. In Kelheim beendete ihr Sieg die Amtszeit eines langjährigen Amtsinhabers. Darüber hinaus eroberten sie das Rathaus in Amberg sowie das Oberbürgermeisteramt in Kempten – beides bisher in CSU-Hand.
Die Stichwahlergebnisse unterstreichen den wachsenden Einfluss der Freien Wähler in der bayerischen Kommunalpolitik. Ihre Gewinne umfassen neue Landratsämter und die Kontrolle über wichtige kommunale Schlüsselpositionen. Die Verschiebungen markieren einen Machtwechsel zugunsten der Freien Wähler und auf Kosten etablierter Parteien wie der CSU.






