Fünferlbrücke wird mit Millionenaufwand saniert – doch der Charme bleibt
Birgitta SchulzFünferlbrücke wird mit Millionenaufwand saniert – doch der Charme bleibt
Umfassender Sanierungsplan für die Fünferlbrücke nach schwerwiegenden strukturellen Mängeln finalisiert
Nach einer Untersuchung im Jahr 2024, die erhebliche statische Probleme aufdeckte, liegt nun ein vollständiger Sanierungsplan für die Fünferlbrücke vor. Ziel des Projekts ist es, die Hängebrücke instand zu setzen und dabei ihren historischen Charme zu bewahren. Zudem soll die Rampe auf der Innstadt-Seite durch ein modernes Design ersetzt werden.
Bei der letzten Begutachtung erhielt die Brücke die Note 3,5 – ein klares Indiz für starken Verschleiß. Korrosion und Feuchtigkeitsschäden haben über die Jahre zentrale Bauteile angegriffen. Um diese Probleme zu beheben, setzt die Sanierung auf nachhaltige Lösungen.
Geplant sind unter anderem die Erneuerung des Belags und des Abdichtungssystems, um weiteres Eindringen von Wasser zu verhindern. Tragende Elemente werden verstärkt, und der Korrosionsschutz wird umfassend erneuert. Ein zentraler Eingriff ist der Abriss der alten Rampe auf der Innstadt-Seite; an ihrer Stelle entsteht eine zweifeldrige Stahlbetonkonstruktion mit einer Länge von 18,6 Metern und einer Breite von 2,5 Metern.
Die Bauarbeiten sollen etwa drei Jahre dauern. Dabei gilt es, belastete Altbeschichtungen fachgerecht zu entfernen und bestehende Versorgungsleitungen zu schützen. Der Ausschuss für Bau und kommunale Liegenschaften wird die Pläne am 25. März 2026 beraten.
Nach Abschluss der Arbeiten bleibt die Fünferlbrücke eine unverzichtbare Verbindung zwischen Altstadt und Innstadt. Die Modernisierungen verlängern nicht nur die Lebensdauer der Brücke, sondern erhalten auch ihr einzigartiges Erscheinungsbild. Der Erfolg des Projekts hängt nun von der Genehmigung und der Bewältigung der komplexen Bauphasen ab.






