30 April 2026, 06:13

Fürths Oberbürgermeister Jung präsentiert ehrgeizige Pläne bis 2032 für Wohnen, Verkehr und Nachhaltigkeit

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, mit dem Text: "Investitionen in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal."

Fürths Oberbürgermeister Jung präsentiert ehrgeizige Pläne bis 2032 für Wohnen, Verkehr und Nachhaltigkeit

Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung hat die zentralen Pläne der Stadt für die kommenden Jahre vorgestellt. Nach seiner Wiederwahl skizzierte er Schwerpunkte in den Bereichen Wohnen, Verkehr, Bildung und Nachhaltigkeit. Zu den Zielen gehören große Bauvorhaben, wirtschaftliches Wachstum sowie der Ausbau erneuerbarer Energien bis 2032.

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Geplant ist der Bau von rund 2.000 neuen Wohnungen auf Flächen wie dem Reichsbodenfeld, in der Südstadt und in innerstädtischen Bereichen. Neben dem Wohnungsbau liegt der Fokus der Stadtentwicklung auf der Fertigstellung der Hornschuchpromenade und der Willy-Brandt-Anlage. Zudem entsteht im Rahmen des Pegnitzquartier-Projekts eine neue Uferpromenade.

Im Verkehrsbereich sind schnelle Radverbindungen zwischen Fürth, Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach vorgesehen. Zudem ist eine Neuordnung des Busnetzes geplant. Die Infrastruktur am Hauptbahnhof wird barrierefrei ausgebaut, während über einen möglichen Güterbahntunnel verhandelt wird.

Im Bildungssektor werden der Neubau des Helene-Lange-Gymnasiums und des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums abgeschlossen. Die Stadtbibliothek in der Südstadt steht vor einer Sanierung. Schulen erhalten eine weitere digitale Ausstattung, während Sport- und Freizeiteinrichtungen erweitert werden – etwa durch ein neues Hallenbad am Scherbsgraben und zusätzliche Turnhallen.

Wirtschaftlich sollen mindestens 2.000 neue Arbeitsplätze durch die Entwicklung von Gewerbegebieten und den Ausbau der Hotellerie entstehen. Rund 500 neue Hotelbetten sind geplant. Im Bereich Nachhaltigkeit wird die Solarkapazität um zehn Megawatt erhöht, zudem sollen jährlich 5.000 Bäume gepflanzt werden, um Fürths Führungsrolle bei grüner Energie zu stärken.

Die Agenda der Stadt umfasst Wohnungsbau, Verkehr, Bildung und Arbeitsplätze mit klaren Zielen bis 2032. Der Ausbau der Solarenergie, die Baumpflanzungen und Infrastrukturprojekte werden die Entwicklung Fürths in der kommenden Legislaturperiode prägen. Die Pläne folgen auf die Wiederwahl von Oberbürgermeister Jung und setzen einen strukturierten Wachstumskurs.

Quelle