28 June 2026, 04:15

Guram Gvasalia kehrt mit Vetements zu puristischer Mode zurück – ein Statement in Paris

Vetements Frühlingskollektion 2027: Kein Stein bleibt ungedreht

Guram Gvasalia kehrt mit Vetements zu puristischer Mode zurück – ein Statement in Paris

Guram Gvasalia präsentiert seine neueste Vetements-Kollektion in Paris – ein Statement für zurückgenommene Mode

In Paris enthüllte Guram Gvasalia seine jüngste Vetements-Kollektion, sein erstes Debüt im Rahmen der Herrenmode-Woche. Die Schau fand überraschend nicht im angekündigten Novotel Paris Centre Tour Eiffel statt, sondern in einem Tunnel darunter – ein ungewöhnlicher Ort, der die Erwartungen der Gäste unterlief. Mit der Kollektion wollte der Designer die Marke zu ihren Ursprüngen zurückführen: weg vom glamourösen Spektakel, hin zu alltagstauglicher, funktionaler Kleidung.

Die Show begann mit 45 Minuten Verspätung, was die Spannung nur steigert – und eine prominente Gästeschar anzog, darunter North West, Maluma, Anyma und Olivia Palermo. Besonders auffällig: Sharon Stone, die in einem Look erschien, der an ihr legendäres weißes Kleid aus Basic Instinct erinnerte. Gvasalias Entwürfe setzten auf schlichte, tragbare Stücke wie Jeans, gestreifte Hemden und Trenchcoats, wobei einige Modelle durchdacht gestaltet waren – etwa reversible Harrington-Jacken oder umkehrbare Mäntel.

Ein markantes Detail: Auf den Innenetiketten einiger Teile stand schlicht „Clothing“ statt „Vetements“ – ein bewusster Bruch mit der Markenidentität. Zudem rückte der Designer die Damenmode in den Fokus und kleidete Models wie Alek Wek und Sasha Pivovarova in traditionell von Herrenmode inspirierte Stücke. Auf die Frage nach der Resonanz antwortete Gvasalia lapidar: „Wer es checkt, der checkt es.“

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Die Kollektion markiert eine Rückkehr zu den Wurzeln von Vetements – weg vom Rotlichtteppich-Glanz, hin zu puristischer, unprätentiöser Mode. Von der Location bis zu den Designs unterstrich Gvasalia konsequent den Anspruch auf Einfachheit und Funktionalität. Der verspätete Beginn und der Promi-Andrang sorgten zwar für Gesprächsstoff, doch im Mittelpunkt stand der bewusste Kurswechsel der Marke.

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