Hessen kämpft für mehr Freiheit bei Regionalkennzeichen – was sich jetzt ändern soll
Elwira SpeerHessen kämpft für mehr Freiheit bei Regionalkennzeichen – was sich jetzt ändern soll
Neuer Vorstoß für mehr Vielfalt bei Regionalkennzeichen gewinnt in Deutschland an Fahrt
Das Bundesland Hessen hat erfolgreich eine Initiative vorangetrieben, um die bisherigen Einschränkungen bei der Vergabe neuer Kfz-Kennzeichen abzuschaffen. Sollte der Vorschlag angenommen werden, könnten Landkreise und kreisfreie Städte historisch oder regional bedeutende Kombinationen künftig freier wieder einführen.
Seit 2012 dürfen deutsche Landkreise und Städte alte Kennzeichen wiederbeleben – allerdings nur unter Auflagen. Eine zentrale Regelung verlangte bisher, dass vor der Einführung eines neuen Kürzels ein eigenständiger Zulassungsbezirk eingerichtet werden muss. Diese Vorgaben werden nun infrage gestellt.
Hessen hat eine Resolution eingebracht, die diese Bedingungen vollständig streichen soll. Die Begründung: Eine Lockerung der Regeln würde die lokale Identität stärken und den Regionen mehr Gestaltungsfreiheit geben. Nach erfolgreicher Unterstützung wurde der Beschluss offiziell verabschiedet und geht nun an die Bundesregierung zur Prüfung.
Wie es weitergeht, bleibt jedoch ungewiss. Berlin ist nicht an eine Frist gebunden, und unklar ist, wann und wie die Behörden handeln werden. Über das Schicksal des Vorhabens entscheidet nun die Bundesregierung.
Die verabschiedete Resolution räumt langjährige Hürden für neue Kfz-Kennzeichen aus dem Weg. Bei einer Umsetzung könnten Landkreise historisch oder kulturell geprägte Kombinationen wieder einführen – ohne zuvor separate Zulassungsstellen einrichten zu müssen. Bis auf Weiteres liegt die Entscheidung bei der Bundesregierung, die keinen festen Zeitplan für die Bearbeitung des Antrags hat.






