18 April 2026, 00:20

Historische Klinikfusion in Bayern: LA-Regio-Kliniken starten 2026 mit neuen Perspektiven

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Historische Klinikfusion in Bayern: LA-Regio-Kliniken starten 2026 mit neuen Perspektiven

Große Fusion im bayerischen Gesundheitssektor: Start am 1. Januar 2026

Zum 1. Januar 2026 vollzieht sich ein bedeutender Zusammenschluss im bayerischen Gesundheitswesen: Das Klinikum Landshut, die LAKUMED-Kliniken und das St.-Marien-Kinderkrankenhaus gehen unter dem neuen Namen LA-Regio-Kliniken gemeinsam an den Start. Die Fusion ist das Ergebnis monatelanger Planung und Verhandlungen mit den Mitarbeitervertretungen.

Ein zentraler Bestandteil der Vereinbarung ist die Übernahme aller Beschäftigten und Auszubildenden zu unveränderten Konditionen. Den Mitarbeitenden des St.-Marien-Kinderkrankenhauses steht dabei eine Wahlmöglichkeit offen: Sie können entweder im bisherigen AVR-Rahmen (Arbeitsvertragsrichtlinien der Caritas) bleiben oder in das TVöD-Tarifsystem (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst) wechseln. Zudem erhalten alle Beschäftigten der neuen LA-Regio-Kliniken Zugang zur ZVK-Zusatzversorgung, der betrieblichen Altersvorsorge für den öffentlichen und kirchlichen Dienst.

Die Betriebsräte aller drei Häuser haben maßgeblich an der Ausgestaltung des Übereinkommens mitgewirkt. Ihr Engagement zielte darauf ab, die Interessen der Belegschaft zu wahren und die Attraktivität der fusionierten Klinikgruppe – sowohl für bestehende Teams als auch für künftige Fachkräfte – zu sichern.

Erste Synergieeffekte zeigen sich bereits in der zusammengeführten klinischen Versorgung: Fachkräfte aus verschiedenen Standorten werden enger zusammenarbeiten, was die Effizienz steigert und die Patientenversorgung verbessert.

Mit der Neuordnung gehen auch Wechsel in der Führungsetage einher. Prof. Dr. Dr. h.c. Florian Löhe, seit 2008 Direktor der Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Landshut, verlässt das Haus zum 31. Januar 2026. Bereits Ende 2023 war Dr. Johann Hatzl, Chefarzt der Gefäßchirurgie am Krankenhaus Landshut-Achdorf, in den Ruhestand gegangen.

Ab Januar 2026 startet die fusionierte Klinikgruppe offiziell in den Betrieb – mit gesicherten Arbeitsverträgen, Ausbildungsplätzen und neuen Perspektiven für die Beschäftigten. Diese profitieren von verbesserten Altersvorsorgeleistungen und erweiterten Karrierechancen im größeren Verbund. Gleichzeitig erwarten die LA-Regio-Kliniken eine engere Zusammenarbeit zwischen den Fachabteilungen und eine optimierte Versorgung für Patientinnen und Patienten.

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