"Höhle der Löwen": Emotionale Pitches, wütende Investoren und ein spektakulärer Abgang
Dörthe KrauseMaschmeyer's Furious Studio Exit - "Höhle der Löwen": Emotionale Pitches, wütende Investoren und ein spektakulärer Abgang
Montagabend in Die Höhle der Löwen: Emotionale Pitches, kühne Investitionen und dramatische Abgänge
Die aktuelle Folge von Die Höhle der Löwen bot eine Mischung aus berührenden Präsentationen, mutigen Investments und spektakulären Eklats. Die Gründer stellten alles vor – von Tools für Krankenversicherungsvergleiche bis hin zu Snackwürstchen – doch nicht alle Geschäfte kamen zustande. Manche verließen den Saal mit Kapital, andere ernteten harte Kritik oder erlebten gar, wie ein Investor mitten im Pitch den Raum verließ.
Den Abend eröffnete KassenKompass, ein Online-Service, der Nutzern hilft, Krankenkassen zu vergleichen und Kosten zu sparen. Carsten Maschmeyer bot 300.000 Euro für 20 Prozent der Anteile – warnte die Gründer jedoch, dass die Wende des Unternehmens intensive Unterstützung durch sein Team erfordern würde.
Es folgte Touchprint mit taktilen Fotos für blinde Menschen. Die Gründer forderten 200.000 Euro für nur 10 Prozent des Unternehmens. Die Löwen kritisierten die überzogene Bewertung und hinterfragten, warum die ursprüngliche Ideengeberin, Nursen Draeger, nicht stärker eingebunden war. Am Ende gingen sie leer aus.
Die Stimmung hellte sich auf, als little Biker die Bühne betrat. Das familiengeführte Start-up verkauft gepolsterte Westen, die Kindern das Radfahren oder Skaten erleichtern sollen. Mit dabei: die jungen Präsentatoren Clara und Aaron, die selbstbewusst 150.000 Euro für 25 Prozent des Unternehmens forderten. Ihr Auftritt begeisterte die Jury – doch ein Deal kam vor laufender Kamera nicht zustande.
Es folgte ein Direktvergleich zwischen Sheers, einem Rum speziell für Frauen, und Coby's, einem Instant-Kaffeesirup. Das Coby's-Team geriet unter Beschuss, weil es mit irreführenden Angaben zur Social-Media-Reichweite aufwartete: Die Follower gehörten tatsächlich einem globalen Kaffee-Kanal – nicht dem eigenen Produkt. Die Verwirrung hinterließ bei den Löwen einen schlechten Eindruck.
Der Höhepunkt der Sendung war der Auftritt von Whacky, einem proteinreichen Rindfleisch-Snack für Sportler. Als die drei Gründer auf ein potenzielles Angebot nur lässig reagierten, verließ Maschmeyer wütend das Studio und warf ihnen Respektlosigkeit vor. Der Pitch endete ohne Deal.
Den Abschluss bildete Jimmy, eine Ausbildungsplattform, die mithilfe von KI Schüler und Unternehmen zusammenbringt. Als einziges Start-up in dieser Folge wurde es vorgestellt – Details zum Pitch und den Reaktionen der Investoren blieben jedoch unvollständig.
Am Ende des Abends sicherte sich nur KassenKompass eine Investition: Maschmeyer sagte 300.000 Euro für 20 Prozent der Anteile zu. Andere Gründer scheiterten entweder an der Überzeugungsarbeit oder sahen, wie Verhandlungen im Sand verliefen. Die Folge zeigte einmal mehr die Höhen und Tiefen der Gründerszene – wo selbst die beste Idee nicht automatisch zum Erfolg führt.






