IT-Gipfel in München diskutiert digitale Souveränität und Alternativen zu US-Hyperscalern
Dörthe KrauseIT-Gipfel in München diskutiert digitale Souveränität und Alternativen zu US-Hyperscalern
Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft treffen sich am 11. und 12. November in München zum IT-Gipfel. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Verringerung der Abhängigkeit von US-Hyperscalern und KI-Anbietern sowie die Förderung digitaler Souveränität und Datensicherheit.
Der Gipfel findet im Nemetschek Haus in München statt. Sein zentrales Ziel ist es, Wege zur Absicherung von Daten und zur Gewährleistung von IT-Souveränität für Unternehmen und Behörden zu erörtern.
Bernie Wagner, CEO von STACKIT, wird die Veranstaltung mit einem Eröffnungsvortrag einleiten. Dabei wird er die Bedeutung digitaler Souveränität in der heutigen Technologielandschaft herausstellen.
Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei Schleswig-Holstein, spricht über die Rolle von Open-Source-Lösungen auf dem Weg zu größerer digitaler Autonomie. Guido Söldner, Geschäftsführer der Söldner Consult, analysiert unterdessen europäische Alternativen zu öffentlichen Cloud-Diensten.
Gitta Kutyniok, Professorin an der LMU München, erläutert, wie nachhaltige KI die Zukunft Deutschlands stärken kann. Marcus Schröter von der Finanz Informatik präsentiert eine Fallstudie zum Betrieb einer privaten Cloud mit lokaler KI für Sparkassen.
Hans-Joachim Popp, Vertreter von VOICE e.V. und der Gesellschaft für Informatik, bewertet, ob die sogenannten "souveränen" Cloud-Angebote der US-Hyperscaler tatsächlich Unabhängigkeit bieten. Auf dem Gipfel werden zudem Praxisbeispiele von Unternehmen vorgestellt, die zu europäischen Cloud-Anbietern gewechselt sind, KI vor Ort einsetzen oder Open-Source-Tools nutzen.
Die zweitägige Veranstaltung bringt führende Stimmen zusammen, um Strategien zur Verringerung der Abhängigkeit von ausländischen Tech-Konzernen zu diskutieren. Themen sind unter anderem Cloud-Migrationen, der Einsatz von KI und die Einführung von Open-Source-Lösungen als Schritte zu mehr digitaler Kontrolle.






