Kai Havertz findet bei Arsenal zurück zu alter Stärke und bleibt DFB-Führungsfigur
Birgitta SchulzKai Havertz findet bei Arsenal zurück zu alter Stärke und bleibt DFB-Führungsfigur
Kai Havertz macht in dieser Saison bei Arsenal stetige Fortschritte und bleibt gleichzeitig in engem Austausch mit der deutschen Nationalmannschaft. Der Stürmer hat in zehn Pflichtspielen bereits 524 Minuten absolviert und steigert nach Verletzungsrückschlägen schrittweise seine Einsatzzeiten. Abseits des Platzes prägt ein wachsendes Familienleben und eine bunte Tierwelt in zwei Ländern seinen Alltag.
Sein letzter Einsatz für Deutschland datiert vom 19. November 2024 im Spiel gegen Ungarn. Seither steht er in regelmäßigem Kontakt mit Bundestrainer Julian Nagelsmann. Havertz beschreibt sich selbst als Führungspersönlichkeit durch Vorbildfunktion – Taten zählen für ihn mehr als Worte.
Bei Arsenal nimmt seine Spielzeit zu, während er sich von früheren Verletzungen erholt. Zwar fehlen direkte Vergleiche mit anderen Nationalspielern wie Jamal Musiala beim FC Bayern oder Florian Wirtz bei Bayer Leverkusen, doch lobt Havertz die starken Leistungen von Wirtz und Nick Woltemade in der Premier League. Aktuell spielen sieben DFB-Akteure in Englands Eliteklasse.
Privat balanciert der 25-Jährige sein Leben mit einem einjährigen Sohn. Zu seinen Haustieren zählen drei Hunde in England und ein Esel, der in Deutschland lebt. Vielseitigkeit bleibt sein Markenzeichen – auf dem Platz fühlt er sich in jeder Position wohl.
Für die Zukunft wünscht sich Havertz, dass die Nationalmannschaft wieder die Begeisterung und den Zusammenhalt der EM-Zeit findet. Sein Fokus liegt darauf, sowohl im Verein als auch international seinen Beitrag zu leisten.
Havertzs Rückkehr zur alten Stärke bei Arsenal fällt mit seiner fortlaufenden Rolle im DFB-Team zusammen. Die 524 Saisonminuten zeigen einen schrittweisen Wiederaufstieg, während sein Führungsstil und seine Anpassungsfähigkeit ihn im nationalen Fußballgespräch halten. Mit sieben Premier-League-Spielern im Kader werden die nächsten Länderspiele den Teamzusammenhalt – und Havertzs Einfluss – auf die Probe stellen.






