Kaltentals Bürgermeister Manfred Hauser tritt nach 24 Jahren zurück
Nach 24 Jahren als Bürgermeister von Kaltental wird Manfred Hauser bei der nächsten Wahl nicht mehr antreten. Die Abstimmung findet am 8. März 2026 statt, und bisher hat sich nur eine Kandidatin für seine Nachfolge beworben. Claudia Hindelang, derzeit zweite stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde, wird voraussichtlich als einzige Anwärterin für das Amt kandidieren.
Hausers Entscheidung, nicht erneut anzutreten, folgt einer früheren Aussage aus dem Jahr 2020, in der er bestätigt hatte, dass dies seine letzte Amtszeit sein werde. Sein Rückzug markiert das Ende einer langen Ära in der kommunalen Führung.
Hindelangs Nominierung wurde in allen drei Sitzungen der Kaltentaler Gemeindeversammlung einstimmig beschlossen. Sie ist seit drei Legislaturperioden Mitglied des Marktgemeinderats und bekleidet bereits das Amt der zweiten stellvertretenden Bürgermeisterin. Ihre Kandidatur wird zudem von mehreren lokalen Gruppen unterstützt, darunter die Heimat Freie Wählergruppe Aufkirch, die Freie Wählergemeinschaft Blonhofen und die Freie Fortschrittliche Wählergemeinschaft Frankenhofen.
Da keine weiteren Bewerber ins Rennen gehen, steht Hindelang kurz davor, im nächsten Jahr das Bürgermeisteramt zu übernehmen. Der Wechsel bringt frischen Wind in die Kommunalpolitik von Kaltental nach fast einem Vierteljahrhundert unter Hausers Führung.
Die anstehende Wahl am 8. März 2026 wird Hindelangs Position als neue Bürgermeisterin offiziell bestätigen. Sie übernimmt das Amt mit Erfahrung aus ihrer Ratsarbeit und Rückhalt durch wichtige lokale Gruppierungen. Mit Hausers Abschied schließt sich ein langes Kapitel der politischen Geschichte Kaltentals.






