Landshut feiert historischen Rückgang der Kriminalität um fast 9 % im Jahr 2025
Elwira SpeerLandshut feiert historischen Rückgang der Kriminalität um fast 9 % im Jahr 2025
Landshut verzeichnete 2025 einen deutlichen Rückgang der Kriminalität – die Straftaten sanken um fast 9 %. Die Stadt registrierte 4.285 Strafdelikte, was eine spürbare Verbesserung der öffentlichen Sicherheit bedeutet. Behörden führen den Rückgang auf eine konsequente Strafverfolgung und die enge Zusammenarbeit mit der Bevölkerung zurück.
Laut den aktuellen Zahlen liegt die Kriminalitätsrate in Landshut bei 5.963 Delikten pro 100.000 Einwohner. Dennoch bleibt die Stadt Teil Niederbayerns, einer der sichersten Regionen des Freistaats. Im gesamten Regierungsbezirk gingen die Straftaten 2025 – ohne Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht – auf 39.731 zurück. Damit verzeichnete Niederbayern die niedrigste Kriminalitätsbelastung Bayerns mit 3.155 Delikten pro 100.000 Einwohner.
Auch in den Nachbarlandkreisen gab es positive Entwicklungen: In Kelheim sanken die Fallzahlen um fast 4 % auf 3.203, während Passau 4.819 Straftaten verzeichnete. Die Landshuter Polizei erreichte eine Aufklärungsquote von 66,1 % – mehr als zwei Drittel aller Fälle wurden gelöst.
Der scheidende Oberbürgermeister Alexander Putz lobte das Engagement der Sicherheitskräfte und betonte, die lokale Sicherheit sei "noch nie so stark gewesen". Gleichzeitig dankte er den Führungskräften der Polizei für die gute Zusammenarbeit. Allerdings verurteilte Putz den Anstieg verbaler und körperlicher Angriffe auf Beamte als "inakzeptabel".
Der Sicherheitsbericht 2025 enthält eine detaillierte Auswertung der Statistiken. Die Behörden versicherten, die hohen Sicherheitsstandards durch konsequente Prävention und Strafverfolgung weiter aufrechtzuerhalten.
Der Rückgang der Kriminalität in Landshut spiegelt einen übergreifenden Trend in Niederbayern wider, wo abgestimmte Polizeiarbeit und Partnerschaften die Sicherheit verbessert haben. Die Aufklärungsquote von 66,1 % und die sinkenden Fallzahlen unterstreichen die Wirksamkeit der Ermittlungsarbeit. Die Verantwortlichen wollen diese Erfolge in den kommenden Jahren festigen.






