Landwirtschaftsminister Rainer unterstützt GAP-Reform mit Fokus auf kleine Betriebe und Nachwuchs
Birgitta SchulzLandwirtschaftsminister Rainer unterstützt GAP-Reform mit Fokus auf kleine Betriebe und Nachwuchs
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer begrüßt Reformvorschläge für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP)
Die Pläne zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) stoßen beim deutschen Landwirtschaftsminister Alois Rainer auf Zustimmung. Vorgelegt wurden sie von Norbert Lins, dem Berichterstatter des Europäischen Parlaments. Rainer unterstützte mehrere zentrale Aspekte der geplanten Änderungen.
Besonders befürwortete der Minister den Erhalt der zweisäuligen Struktur der GAP, die er mit der tragenden Säule eines Hauses verglich und deren Bedeutung betonte. Eine starke Agrarpolitik, so Rainer, erfordere eine angemessene Finanzierung beider Säulen.
Lob fand auch der Vorschlag, künftig kleinere Betriebe durch höhere Förderung in den ersten Hektarflächen zu stärken. Zudem sprach sich Rainer für eine bessere Unterstützung von Junglandwirt:innen und Berufseinsteiger:innen aus. Darüber hinaus hob er die Notwendigkeit hervor, den Generationenwechsel in der Landwirtschaft aktiv zu gestalten, um die Zukunftsfähigkeit des Sektors zu sichern.
Die Landwirtschaft spiele eine entscheidende Rolle für die Ernährungssicherheit, die Beschäftigung und die regionale Wertschöpfung, so der Minister.
Ziel der geplanten GAP-Reform ist es, zentrale Herausforderungen der Branche anzugehen – von der Förderung kleinerer Betriebe über die Unterstützung des landwirtschaftlichen Nachwuchses bis hin zur Bewältigung des Generationenwechsels. Rainers Äußerungen unterstreichen, wie wichtig ein gut finanziertes, zweisäuliges System für die Stabilität des Agrarsektors ist.






