Crypto-Betrug kost Mann über 100.000 Euro - Mann verliert 100.000 Euro auf gefälschter Krypto-Plattform in Bayern
Ein 35-jähriger Mann aus Illertissen im Landkreis Neu-Ulm hat auf einer gefälschten Kryptowährungs-Handelsplattform mehr als 100.000 Euro verloren. Nach einer beträchtlichen Einzahlung bemerkte er Unstimmigkeiten und erstattete Anzeige bei der Polizei.
Das Opfer hatte zunächst einen Betrag im unteren sechsstelligen Bereich auf der Plattform eingezahlt. Später wurde ihm mitgeteilt, sein Investment habe sich auf mehrere Millionen US-Dollar vermehrt. Als er jedoch versuchte, das Geld abzuziehen, verlangte die Plattform eine fünfstellige Transaktionsgebühr.
Misstrauisch geworden, erstattete der Mann Strafanzeige. Die Behörden im Landkreis Neu-Ulm bestätigten inzwischen, dass es sich um eine betrügerische Plattform handelte.
Dieser Fall steht nicht allein da. Die örtliche Polizei hat in diesem Jahr bereits 85 Fälle von Anlagebetrug registriert. Die Gesamtverluste durch solche Betrugsmaschen belaufen sich mittlerweile auf über zwei Millionen Euro.
Die Anzeige des Mannes reiht sich in eine wachsende Zahl von Betrugsfällen in der Region ein. Die Ermittlungen gegen die gefälschte Handelsplattform laufen weiter. Opfer werden aufgefordert, bei unerbetenen Anlageangeboten besonders wachsam zu sein.






