München rüstet sich mit Großaufgebot für Champions-League-Finale 2025
Elwira SpeerMünchen rüstet sich mit Großaufgebot für Champions-League-Finale 2025
Münchner Bundespolizei bereitet sich auf Champions-League-Finale am 31. Mai 2025 vor
Für das UEFA-Champions-League-Finale am 31. Mai 2025 rüstet sich die Münchner Bundespolizei mit einem großangelegten Sicherheitskonzept. Tausende Fans aus Frankreich und Italien werden erwartet – die Behörden setzen auf verstärkte Präsenz, internationale Zusammenarbeit und gezielte Kontrollen an Verkehrsknotenpunkten in der gesamten Stadt.
Die Bundespolizeiinspektion München übernimmt die Federführung der Operation und ist insbesondere für die Gefahrenabwehr und die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit in Bahnbereichen zuständig. Dazu zählen der Münchner Hauptbahnhof sowie das umliegende S-Bahn-Netz. Rund 250 Beamte werden im Einsatz sein, unterstützt von Kräften der Bereitschaftspolizei des Bundes, Kollegen aus Bad Bergzabern und sogar französischen Gendarmen.
Die Sicherheitsmaßnahmen beginnen bereits am Vortag des Spiels und dauern bis nach der Veranstaltung an. Zwar werden die meisten Fans voraussichtlich mit Bussen oder Pkw anreisen, doch bleibt der öffentliche Nahverkehr ein zentraler Schwerpunkt. Erfahrungsgemäß nutzen italienische Anhänger bei großen Fußballereignissen häufig Zugverbindungen von Mailand nach München.
Als Einsatzzentrum der Bundespolizei dient die Denisstraße 1, etwa 500 Meter vom Hauptbahnhof entfernt. Durch enge Abstimmung mit der Deutschen Bahn und anderen Sicherheitsbehörden soll ein reibungsloser und sicherer Ablauf für reisende Fans gewährleistet werden.
Während des gesamten Finalwochenendes wird die Polizei mit verstärkter Sichtpräsenz vor, während und nach dem Spiel für Ordnung sorgen. Durch den Mix aus lokalen und internationalen Kräften wollen die Behörden Menschenmengen steuern und die Sicherheit aufrechterhalten. Das Konzept basiert auf Erfahrungen vergangener Großveranstaltungen sowie einer bewährten grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.






