28 April 2026, 00:19

Münchens Christkindlmarkt fällt 2021 erneut der Pandemie zum Opfer

Ein belebter Weihnachtsmarkt in Dresden, Deutschland mit Menschen, die spazieren gehen, einem Torbogen, Bäumen, Gebäuden und einem bewölkten Himmel.

Münchens Christkindlmarkt fällt 2021 erneut der Pandemie zum Opfer

Münchens berühmter Christkindlmarkt fällt zum zweiten Mal in Folge aus

Bürgermeister Dieter Reiter gab die Absage bekannt, während die COVID-19-Fallzahlen in ganz Deutschland weiter steigen. Der Markt, einer der ältesten des Landes, sollte am 22. November eröffnet werden und bis zum 9. Januar 2022 dauern.

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Der Münchner Christkindlmarkt blickt auf eine Tradition bis ins 14. Jahrhundert zurück. Bekannt für seine Holzbuden, handbemalte Dekorationen und festliche Speisen, zieht er jährlich Besucher aus aller Welt an. Als "Zielmarkt" spielt er eine zentrale Rolle für die lokale Wirtschaft in der Wintersaison.

Aktuell gelten in Deutschland die 2G-Regel (geimpft oder genesen) und die 3G-Regel (getestet) für den Zutritt zu Veranstaltungen. Trotz einer vollständigen Impfquote von über 67 Prozent führten die steigenden Infektionszahlen zur Absage. Der Nürnberger Christkindlesmarkt, ein weiteres Großereignis, verzeichnet normalerweise rund zwei Millionen Besucher pro Jahr.

Mit über 2.000 Weihnachtsmärkten, die jährlich in Deutschland stattfinden, stellen die Absagen eine erhebliche Störung dar. Die Schließung im vergangenen Jahr war die erste seit Jahrzehnten – die diesjährige Entscheidung folgt ähnlichen Bedenken hinsichtlich des Gesundheitsschutzes.

Die Absage entzieht Händlern und Standbetreibern eine wichtige Einnahmequelle. Viele hatten sich auf die Rückkehr des Marktes nach der Pause im Vorjahr vorbereitet. Ob Ersatzveranstaltungen oder Entschädigungen angeboten werden, steht noch nicht fest.

Quelle