04 May 2026, 18:23

Münchens Mietpreise explodieren: Wer kann sich das Wohnen noch leisten?

Detailierte alte Karte von München, Deutschland, die Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, mit zusätzlichem Text über Bevölkerung, Straßen und bekannte Orte.

Münchens Mietpreise explodieren: Wer kann sich das Wohnen noch leisten?

Wohnen in München ist für viele Bewohner zu einer schweren finanziellen Belastung geworden. Die Mietpreise unterscheiden sich je nach Stadtteil stark – in manchen Vierteln sind sie deutlich höher als in anderen. Die hohen Kosten zwingen viele Haushalte, einen großen Teil ihres Einkommens allein fürs Wohnen aufzuwenden.

Im Stadtdurchschnitt liegt der Mietpreis derzeit bei etwa 25 Euro pro Quadratmeter. Doch in begehrten Lagen zahlen Mieter deutlich mehr. Ein möbliertes, kurzfristiges Angebot, beworben als „gemütliches Refugium“ in der Nähe des Englischen Gartens, wird aktuell für 4.750 Euro im Monat inseriert.

Besonders hart trifft es Studierende. Ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft kostet im Schnitt 790 Euro, eine Einzimmerwohnung kann bis zu 1.200 Euro erreichen. Für Familien wird eine Vierzimmerwohnung mit 90 Quadratmetern in Hasenbergl für knapp 2.000 Euro angeboten – dieselbe Fläche in Haidhausen wäre rund 250 Euro teurer.

Am Stadtrand sind die Preise etwas moderater: In Fürstenried gibt es eine Neubau-Einzimmerwohnung für knapp 1.000 Euro. Dennoch berichten viele Singles, Paare und Familien, dass sie kaum bezahlbaren Wohnraum finden, der in ihr Budget passt.

Die Belastung ist spürbar: Mehr als 30 Prozent des Nettoeinkommens fließen bei vielen Münchnern in die Miete. Da die Nachfrage das Angebot bei Weitem übersteigt, bleibt die Suche nach erschwinglichem Wohnraum ein Kampf. Die deutlichen Preisunterschiede zwischen den Stadtteilen zwingen manche Mieter zu schwierigen Kompromissen zwischen Lage und Kosten. Vorerst ist keine Entspannung in Sicht.

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