Denkmalgeschützte Zeltdachkonstruktion im Münchner Olympiapark wird saniert - Münchens Zeltdach im Olympiapark wird für 298 Millionen Euro saniert
Münchens ikonisches Zeltdach im Olympiapark steht vor einer umfassenden Sanierung. Der Stadtrat hat dafür 298,4 Millionen Euro bewilligt – die Arbeiten sollen Mitte 2026 beginnen. Entworfen in den 1970er-Jahren von Frei Otto, gilt die Konstruktion bis heute als weltweit bekanntes Wahrzeichen der Stadt.
Im Rahmen der Sanierung wird die gesamte transparente Dachfläche aus Plexiglas erneuert, die rund 78.700 Quadratmeter umfasst. Zudem modernisieren Ingenieure die Tragkonstruktion, darunter das vorgespannte Kabelnetz und die Acrylplatten. Die als Zeltdachkonstruktion bekannte Dachform mit ihrem schwungvollen Kabelnetz und den Pylonen war zu ihrer Zeit bahnbrechend.
Die Baumaßnahmen beginnen über dem Olympiastadion, das bereits von Oktober 2023 bis Sommer 2028 für Renovierungsarbeiten geschlossen ist. Die gesamten Arbeiten sollen bis Ende 2029 dauern. Da das Dach als denkmalgeschütztes Bauwerk gilt, bleiben sein ursprüngliches Erscheinungsbild und seine Funktion erhalten.
Bürgermeisterin Verena Dietl (SPD) betonte die Bedeutung des Zeltdachs als Münchner Identitätssymbol. Sein innovatives Design, das Architektur und die natürlichen Konturen des Parks verbindet, prägt bis heute das Stadtbild. Die Sanierung sichert den langfristigen Erhalt des Bauwerks, ohne seinen historischen Charakter zu beeinträchtigen. Nach Abschluss bleibt die Konstruktion ein zentrales Element des Olympiaparks – und markiert die größte Modernisierung seit seiner Errichtung vor über 50 Jahren.






