Münchner Firma sichert Schürfrechte für Gold und Kupfer im Harz bis 2028
Dörthe KrauseGoldsuch im Harz genehmigt - Münchner Firma sichert Schürfrechte für Gold und Kupfer im Harz bis 2028
Ein Münchner Unternehmen hat die Rechte zur Suche nach wertvollen Erzen im westlichen Harz gesichert. Die Erkundungslizenz mit dem Namen "Kaiserpfalz" wurde vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) erteilt. Es handelt sich dabei um eine von nur fünf solchen Bewilligungen für Nicht-Lithium-Erze in den vergangenen 17 Jahren.
Die Genehmigung umfasst eine Fläche von etwa 238 Quadratkilometern und gilt bis Ende Oktober 2028. Erlaubt sind Prospektionsarbeiten auf Gold, Silber, Kupfer, Nickel und Zink. Bevor jedoch Bohrungen oder Feldarbeiten beginnen können, muss das Unternehmen separate Pläne für den Bergbaubetrieb vorlegen.
Die Nachfrage nach heimischen Rohstoffen ist gestiegen, insbesondere für Projekte im Bereich der Geothermie. Auch der Kupferverbrauch in Deutschland hat in den letzten fünf Jahren zugenommen, angetrieben durch Branchen wie Elektrotechnik, erneuerbare Energien und Automobilbau. Die lokale Förderung im Harz bleibt jedoch im Vergleich zu den großen Importen aus Chile, Peru und China minimal.
Die Lizenz ermöglicht es dem Unternehmen, potenzielle Vorkommen bis 2028 zu bewerten. Weitere Genehmigungen wären erforderlich, bevor eine Förderung beginnen könnte. Der Schritt spiegelt das wachsende Interesse wider, lokale Mineralressourcen angesichts der hohen industriellen Nachfrage zu sichern.






