Münchner Zoll knackt 2024 Rekord: 6,1 Milliarden Euro und 205 Waffen beschlagnahmt
Birgitta SchulzMünchner Zoll knackt 2024 Rekord: 6,1 Milliarden Euro und 205 Waffen beschlagnahmt
Münchens Zollbehörden melden 2024 starke Kontrollerfolge und Rekordsteuereinnahmen
Die Münchner Zollbehörden verzeichneten im Jahr 2024 beachtliche Erfolge bei der Strafverfolgung und Einnahmenerzielung. Bei Hunderten von Kontrollen beschlagnahmten Beamte illegale Waren und trieben Milliarden an Steuern ein. Zudem führten ihre Ermittlungen zu hohen Bußgeldern und der Sicherstellung nicht deklarierter Gelder.
Das Hauptzollamt München führte im vergangenen Jahr 699 Prüfungen und Steuerkontrollen durch. Dabei deckten die Beamten 126 Verstöße gegen das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) auf. Am Flughafen München konfiszierten sie zudem 205 verbotene Waffen sowie 534 Kilogramm Betäubungsmittel.
Auch bei der Bekämpfung illegaler Beschäftigung zeigte der Zoll Präsenz: Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) führte 683 Kontrollen durch. Strafverfahren führten zu Bußgeldern in Höhe von rund eine Million Euro. Zudem sicherten die Behörden fast eine Million Euro an nicht deklarierten Geldern und erstatteten 240.000 Euro an steuerehrliche Bürger zurück.
Ein zentraler Schwerpunkt blieb die Einnahmenerzielung. Das Hauptzollamt erwirtschaftete 2024 insgesamt etwa 6,1 Milliarden Euro. Allein die Verbrauchsteuern brachten eine Milliarde Euro ein, wobei die Biersteuer Bayern rund 44 Millionen Euro einbrachte. Die Zollteams am Flughafen München steuerten weitere eine Milliarde Euro aus Zöllen und Einfuhrumsatzsteuer bei.
Die Bilanz des Jahres unterstreicht die doppelte Rolle des Zolls als Strafverfolgungsbehörde und wichtige Einnahmequelle. Neben der Beschlagnahmung von Waffen, Drogen und illegalen Wildtierprodukten erzielte der Zoll auch finanziell herausragende Ergebnisse. Die Zahlen spiegeln die anhaltenden Bemühungen wider, Steuerehrlichkeit und öffentliche Sicherheit zu stärken.






