Neuer Radweg auf Bibertbahn-Trasse verbindet Zirndorf mit Nürnberg bis 2025
Ben NetteNeuer Radweg auf Bibertbahn-Trasse verbindet Zirndorf mit Nürnberg bis 2025
Neuer 250 Meter langer Radweg entsteht auf der Trasse der ehemaligen Bibertbahn in Zirndorf
Entlang der stillgelegten Bibertbahn-Strecke in Zirndorf wird derzeit ein 250 Meter langer Radweg gebaut. Die Verbindung von der Frauenschlägerstraße bis zur Jordanstraße schließt eine wichtige Lücke im örtlichen Radwegenetz. Das Projekt wird vollständig vom Freistaat Bayern getragen – obwohl die Einwohnerzahl Fürths 25.000 übersteigt.
Die Bauarbeiten für diesen Abschnitt leitet das Nürnberger Bauamt. Der Radweg wird nach den Standards einer Radschnellverbindung vier Meter breit angelegt und später Teil der Strecke Nürnberg–Zirndorf sein. Die Fertigstellung ist für Dezember 2025 geplant.
Die neue Verbindung wird das Bibertal mit der Staatsstraße St 2245 verbinden. Davon profitieren Unternehmen im Gewerbegebiet Jordanstraße, der örtliche Geflügelzuchtverband sowie Anwohner. Erwartet werden eine verbesserte Verkehrssicherheit und ein höherer Komfort für Radfahrer.
Die Verlängerung der Radschnellverbindung in Richtung Leichendorf ist bereits vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr genehmigt. Gleichzeitig laufen noch Gespräche mit Oberasbach über den Abschnitt von der Albrecht-Dürer-Straße bis zum Rednitzgrund. Der Freistaat hat angeboten, sämtliche Planungs-, Bau- und Betriebskosten für diesen Teil zu übernehmen.
Nach der Fertigstellung wird der Radweg ein zentraler Bestandteil des überregionalen Radschnellwegenetzes sein. Er bietet Pendlerinnen und Pendlern sowie Anwohnern eine schnellere und sicherere Verbindung zwischen Nürnberg und Zirndorf. Das Projekt wird vollständig vom Freistaat Bayern finanziert und umgesetzt – ohne finanzielle Belastung für die Kommunen.






