30 April 2026, 16:33

Neuwied kämpft mit Aktionswochen gegen Rassismus und Diskriminierung

Plakat zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut mit kreisförmigem Logo mit einer Hand in einem Lorbeerkranz, fettem weißen "Internationaler Tag"-Text, hellblauem Hintergrund und weißem Rand.

Neuwied kämpft mit Aktionswochen gegen Rassismus und Diskriminierung

Neuwied bereitet sich auf die Internationalen Wochen gegen Rassismus vor

Vom 16. bis 29. März finden in Neuwied die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Das Programm umfasst Diskussionen, Filmvorführungen und Gemeinschaftsveranstaltungen, die sich mit Diskriminierung auseinandersetzen. Die Organisator:innen haben ein abwechslungsreiches Angebot aus Bildungs- und Reflexionsformaten für die Bürger:innen vorbereitet.

Den Auftakt bildet am 16. März ein Aktionstag auf dem Luisenplatz, der die Veranstaltung offiziell eröffnet. Bereits drei Tage zuvor, am 14. März, bietet EIRENE in seinen Räumlichkeiten einen Erste-Hilfe-Kurs unter dem Titel "Erste Hilfe – Jeder kann Leben retten!" an.

Am 18. März lädt der albanisch-islamische Kulturverein Bashkimi e.V. zu einem gemeinsamen Iftar in die Sohler Weg 57 ein. Einen Tag später, am 20. März, zeigt das Jugendzentrum Big House den Film "Das deutsche Volk". Eine Mahnwache am "Engel der Kulturen" am 21. März würdigt diejenigen, die in Iran für Freiheit und Demokratie kämpfen.

Das Neuwieder Mehrgenerationenhaus empfängt am 23. März die Internationale Frauengruppe. Zwei Tage später, am 25. März, wird im Minski der Schauburg die Dokumentation "Kein Land für niemanden – Festung Europa" gezeigt. Den Abschluss der Reihe bildet am 28. März die Veranstaltung "Keine einzelne Geschichte", die sich mit Klischees und Vorurteilen beschäftigt.

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Die Aktionen stehen vor dem Hintergrund jüngster Vorfälle, die die anhaltende Rassismusproblematik gegenüber Geflüchteten, Migrant:innen und allen, die als "fremd" wahrgenommen werden, verdeutlichen.

Die beiden Wochen bieten Workshops, Filme und Diskussionen, um Rassismus in der Gesellschaft entgegenzutreten. Jede Veranstaltung gibt den Bürger:innen die Möglichkeit, sich zu informieren, zu reflektieren und Solidarität zu zeigen. Die Organisator:innen hoffen, dass das Programm das Bewusstsein schärft und langfristig zu mehr Engagement gegen Diskriminierung beiträgt.

Quelle