06 May 2026, 22:13

Oktoberfest kämpft 2024 mit Überraschungstüten gegen Lebensmittelverschwendung

Kleines Gebäude mit rotem Dach und Riesenrad davor, umgeben von Festdekorationen und Menschen, mit Gebäuden, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Oktoberfest kämpft 2024 mit Überraschungstüten gegen Lebensmittelverschwendung

Das Oktoberfest geht dieses Jahr gegen Lebensmittelverschwendung vor

Die dänische App Too Good To Go kooperiert in diesem Jahr mit Händlern auf der Wiesn, um überschüssige Lebensmittel in vergünstigten „Überraschungstüten“ anzubieten. Zwei bekannte Standorte – das Ammer-Zelt und der Edeka-Markt Theresie – bieten diese Tüten nun den Besuchern an.

Lebensmittelverschwendung ist seit Langem ein Problem auf dem Oktoberfest: Schätzungsweise die Hälfte aller zubereiteten Speisen landet im Müll. 2023 begannen einige Festzeltbetreiber damit, zu erfassen, wie viel von den ursprünglich eingekauften Lebensmitteln tatsächlich weggeworfen wird. Nun hilft die App, diese Verschwendung zu verringern, indem sie übrig gebliebene Mahlzeiten zu reduzierten Preisen verkauft.

Das Ammer-Zelt, bekannt für sein gebratenes Hähnchen und seine Ente, ist das erste Wiesn-Zelt, das sich der Initiative anschließt. Für 9,50 Euro können Gäste eine Überraschungstüte mit einem Hauptgericht und Beilagen erwerben. Der Edeka Theresie bietet hingegen eine kleinere Tüte für 3 Euro an, gefüllt mit Backwaren. Einige dieser Tüten enthalten zudem Gutscheine von Edeka oder Too Good To Go.

Das Ammer-Zelt engagiert sich bereits seit Jahren für Nachhaltigkeit: 2016 wurde es als erstes klimaneutrales Festzelt zertifiziert, indem unvermeidbare CO₂-Emissionen durch Projekte in Nigeria, Indien und Kenia ausgeglichen wurden. Auch das Oktoberfest insgesamt hat Fortschritte gemacht: Seit 2012 laufen alle Fahrgeschäfte mit 100 Prozent Ökostrom, und seit 1991 ist Einweggeschirr verboten.

Mit diesen neuen Maßnahmen setzt das Fest weiterhin ein Zeichen für andere Großveranstaltungen, die Abfall reduzieren und ihre Nachhaltigkeit verbessern möchten. Die Überraschungstüten geben Besuchern nicht nur die Möglichkeit, günstiger zu essen, sondern tragen auch zum Umweltschutz bei. Durch die Partnerschaft mit Too Good To Go wird es dem Oktoberfest leichter gemacht, Lebensmittelverschwendung einzudämmen – ein weiterer Schritt in Richtung eines nachhaltigeren Festbetriebs.

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