05 April 2026, 02:13

Onur Cinel und Rangnick führen Österreich an die WM-Schwelle nach 28 Jahren

Ein blau-goldenes Buch mit dem Wort 'Bayern' auf seinem kunstvoll gestalteten Cover.

Onur Cinel und Rangnick führen Österreich an die WM-Schwelle nach 28 Jahren

Onur Cinel hat eine enge Verbindung zur österreichischen Nationalmannschaft aufgebaut, während er gleichzeitig seine Rolle als Cheftrainer bei Cercle Brügge wahrnimmt. Seine Partnerschaft mit Ralf Rangnick begann vor Jahren bei Schalke 04 und prägt bis heute die Fußballzukunft Österreichs. Gemeinsam stehen sie nun kurz davor, die erste WM-Qualifikation des Landes seit fast drei Jahrzehnten zu sichern.

Canel arbeitete erstmals als Assistent an der Seite Rangnicks bei Schalke 04. Als Rangnick später das Traineramt der österreichischen Nationalmannschaft (ÖFB) übernahm, holte er Cinel als seinen Co-Trainer ins Team – eine Position, die der türkische Übungsleiter trotz seiner aktuellen Tätigkeit als Cheftrainer von Cercle Brügge in der belgischen Erstklassigkeit weiterhin innehat. Ihre Zusammenarbeit war entscheidend für Österreichs jüngste Fortschritte, insbesondere in der Nachwuchsförderung.

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Während der EM 2024 drehten sich die Gespräche zwischen den beiden nie um den FC Bayern München, wo Rangnick zuvor tätig war. Stattdessen lag ihr Fokus stets auf dem Turnierverlauf der Österreicher. Cinel bezeichnete die Nationalmannschaft als eine "zweite Familie" und betonte die engen Bindungen, die er zu Spielern wie Konrad Laimer pflegt.

Laimer, der derzeit beim FC Bayern München unter Vertrag steht, erhält von Cinel Lob für seine Anpassungsfähigkeit und Führungsqualitäten. Der Mittelfeldspieler kann sowohl als Rechts- und Linksverteidiger als auch auf den Außenbahnen oder im offensiven Mittelfeld agieren – eine Vielseitigkeit, die ihn zu einem unverzichtbaren Schlüsselspieler macht. Unterdessen haben Rangnicks Reformen beim ÖFB die Mannschaftsstruktur grundlegend verändert und Österreich näher an eine WM-Teilnahme gebracht als zu jedem anderen Zeitpunkt seit 1998.

Canel meistert weiterhin den Spagat zwischen seinen Vereinsverpflichtungen bei Cercle Brügge und seinen Aufgaben in der Nationalmannschaft. Trotz der doppelten Belastung bleibt er voll und ganz in Österreichs Teamgefüge eingebunden und unterstützt Rangnicks Vision für die Zukunft der Mannschaft.

Österreich steht vor einem historischen WM-Comeback nach 28 Jahren. Cinels Doppelfunktion bei Cercle Brügge und dem ÖFB unterstreicht seine Hingabe für Verein und Nationalteam. Mit Rangnicks strategischem Umbau und Spielern wie Laimer als Führungspersönlichkeiten auf dem Platz wirkt die Mannschaft fundierter denn je.

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